Kryptos gegen das Geldsystem?

Schon öfters wurde ich bisher gefragt warum ich eigentlich an Kryptowährungen glaube und warum ich überzeugt bin dass sich einige Kryptos in Zukunft durchsetzen werden. Ich freue mich immer über diese Frage, denn mal abgesehen von den Gewinnmöglichkeiten die sich bieten wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, ist es vor allem die Idee des dezentralen, unabhängigen, deflationären und teilweise auch anonymen Zahlungsverkehrs der ohne eine Bank durch gewisse Kryptos möglich wird.

Um zu Verstehen was ich damit meine, müssen wir zuerst einen Blick auf das aktuelle Geldsystem mit sog. Fiatwährungen (Euro, Dollar usw.) werfen. Zur Zeit haben wir die Situation, dass nur Banken die Möglichkeit haben Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Sprich, die Banken haben das alleinige Geldmonopol. Um euch den Vorgang etwas zu verdeutlichen hier ein kurzes Beispiel:

Beispiel:

Herr Lauch hat gerade 1.000€ verdient indem er sein altes Auto verkauft hat. Dieses Geld bringt er nun zu seiner Bank und bekommt es auf sein Konto gutgeschrieben. Die Bank hat nun 1.000€ mehr zur Verfügung. Als „Belohnung“ bekommt Herr Lauch von der Bank Zinsen. Im Gegenzug darf die Bank mit dem Geld von Herr Lauch „arbeiten“ indem sie es an andere Personen oder Firmen verleiht oder es investiert.

Der springende Punkt ist: Die Bank hat 1.000€ bekommen, darf aber 10.000€ verleihen. Die 9.000€ Differenz an Geld gibt es gar nicht, sondern die Bank schreibt einfach in die Bücher dass sie 10.000€ verliehen hat.

Beispiel:

Herr Pflaume möchte gerne seine kleine Werkstatt mit einer neuen Säge ausrüsten damit er schneller produzieren kann. Leider hat er nicht so viel Geld um sich die Säge kaufen zu können, also beschließt er einen Kredit bei seiner Bank aufzunehmen. Die Bank willigt ein, und leiht Herr Pflaume 10.000€. Zusätzlich wird vereinbart, dass Herr Pflaume auf die 10.000€ Zinsen bezahlen muss. Er muss also mehr als 10.000€ „zurückzahlen“.

Die Bank hat also 1.000€ von Herr Lauch bekommen, und verleiht nun 10.000€ an Herr Pflaume weiter. Die Bank fordert von Herr Pflaume dass er den Betrag zurückzahlen muss. Komisch oder? Von den 10.000€ gibt es nur 1.000€. Die anderen 9.000€ werden einfach von der Bank herbeigezaubert und dann wollen sie auch noch dass man es zurückzahlt. Obwohl es dieses Geld eigentlich nicht gab.

Unterm Strich komme ich zu dem Schluss dass die Banken mit „Nichts“ Geld verdienen können. Das gibt es sonst nirgends! Fazit ist also: Die Banken haben das Monopol Geld aus dem Nichts zu erschaffen und damit auch noch Geld zu verdienen. In meinen Augen ist das inakzeptabel.

Kein Wunder also, dass Kryptos von Banken immer wieder kritisiert werden. Denn sollte es wirklich soweit kommen und einige Coins setzen sich als Zahlungsmittel durch, dann verlieren die Banken ihr Monopol.

Das oben aufgezeigte Geldsystem unterliegt immer einer gewissen Inflation, denn jeden Tag wird immer mehr Geld von den Banken durch Kreditvergabe erschaffen. Wir alle wissen: Je mehr es von etwas gibt, desto weniger ist es wert. Also wird auch der Euro immer weniger wert, weil es ja immer mehr davon gibt. Die Folge daraus ist, dass immer versucht wird das Geld entweder anzulegen und es so vor der Inflation zu schützen, oder es eben auszugeben. Die große Mehrheit gibt das Geld aus um davon neue Güter zu kaufen. Denn man braucht ja alle 3 Jahre einen neuen Fernseher, alle 2 Jahre ein neues Smartphone usw. Dieses enorme Konsumverhalten (vor allem in der westlichen Welt) ist der einzige Grund warum unsere Wirtschaften noch nicht vollkommen kollabiert sind. Die Menschen werden mit Werbung zugeballert, es werden 0% Finanzierungen auf 48 Monate angeboten und Banken werben mit Krediten die z.B. für den Kauf einer neuen Stereoanlage benutzt werden sollen. (Postbank) Man solle doch einen Kredit aufnehmen um sich einen Traum zu erfüllen. Was für ein Bullshit. Aber Hauptsache der Konsum wird angeheizt und die Wirtschaft wächst.

Man stelle sich einmal vor, was passiert wenn wir eine Währung hätten die deflationär ist. Eine Währung, die immer mehr wert wird, weil es nur eine begrenzte Menge davon gibt würde den Konsumverbrauch drastisch reduzieren da plötzlich jeder nur noch das nötigste kaufen würde. Wer will denn schon sein Geld ausgeben wenn es in einem Jahr mehr wert ist? Dieses Szenario würde jedoch einer wirtschaftlichen Katastrophe gleichkommen. Denn wenn weniger verkauft wird, werden weniger Arbeitsplätze gebraucht…viele Menschen würden also ihre Arbeit verlieren. Aktuell ist das noch unvorstellbar. Ich denke jedoch weiter.

Deflationäre Währung gut für die Umwelt?

Wir werden in den nächsten Jahren weiter sehen wie die Entwicklung von Algorithmen, Robotern, und der künstlichen Intelligenz immer mehr voranschreitet und den Menschen ihre Arbeitsplätze streitig macht. Die Rationalisierung ist ja jetzt schon ein großes Thema…und in Zukunft werden immer mehr Arbeitsplätze von Robotern oder der künstlichen Intelligenz besetzt werden können. Das aktuelle System basierend auf Arbeitsplätzen funktioniert dann nicht mehr.

Daraus schliesse ich:

In Zukunft werden die Auswirkungen, die eine Änderung im Konsumverhalten durch eine deflationäre Währung mit sich bringen würde nicht mehr so dramatisch.

In meinen Augen wäre das der Jackpot. Oder ist noch jemand der Meinung dass das Wachstum das wir jedes Jahr generieren müssen um die Zinsen zu bezahlen durch immer mehr Konsum erzielt werden kann? Aktuell funktioniert das nur mit extrem niedrigen Zinsen. Viele scheinen zu vergessen, dass endloses Wachstum durch immer mehr Konsum überhaupt nicht möglich ist. Unser Planet hat keine endlosen Ressourcen. Wenn wir immer so weiter machen wie bisher, dann ist irgendwann jede Ressource verbraucht. Und dann gibt es überhaupt keinen Konsum mehr.

Eine deflationäre Währung ist also gut für die Umwelt!

Wir brauchen keine Banken!

Ein weiterer Grund warum Banken sich immer wieder kritisch zu Kryptos äußern ist, dass sie schlicht überflüssig werden. In einem Zahlungsnetzwerk das auf einer Blockchain basiert, braucht man keinen Mittelsmann um eine Überweisung zu tätigen. Es geht einfach von Nutzer zu Nutzer. Be your own bank! Sei deine eigene Bank! Ich will in Zukunft unabhängig von einer Bank meine Rechnungen bezahlen und bin auch guter Dinge, dass das eines Tages möglich ist. Noch geht es leider nicht, denn die wenigsten Firmen oder Behörden akzeptieren Kryptos. Jedoch wächst die Akzeptanz jeden Tag. Inzwischen gibt es auch schon Arbeitgeber die anbieten einen Teil des Lohns in Kryptowährungen auszuzahlen.

Vertrauen in Fiatwährungen sinkt

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 ist das Vertrauen in Fiatwährungen und Banken unter Druck. Diese Krise zeigte deutlich auf, dass das Geldsystem außer Kontrolle geraten ist. Die Politik schnürte Hilfspakete wie am Fließband um Banken vor der Pleite zu retten. Hier wird deutlich was für eine Macht die „Big Player“ sich über die Jahre ihrer Geldherrschaft erarbeitet haben. Die Politik hatte schlichtweg keine andere Möglichkeit als hunderte Milliarden an Steuergelder zur Verfügung zu stellen. Die Alternative wäre gewesen alle Pleite gehen zu lassen. Das hätte jedoch zu einem Einbruch der weltweiten Wirtschaft geführt. Millionen von Arbeitern hätten ihre Jobs verloren, und das kann sich kein Politiker leisten wenn er wiedergewählt werden will.

Doch es regt sich was. Immer mehr Menschen Misstrauen unserem Geldsystem und sprechen dies auch offen an. Irgendwie habe ich jedoch den Eindruck dass viele überhaupt nicht verstehen wie Geld, Wirtschaft und Politik miteinander verbunden sind. Es fehlt das Verständnis für Geld. In meinen Augen ist das sogar gewollt. Denn wenn man etwas nicht versteht, kann man auch keine Fragen stellen oder konstruktive Kritik äußern. Warum wird zum Beispiel in der Schule nicht gelehrt wie unser Geldsystem funktioniert? Ich habe ein Wirtschaftsgymnasium besucht…und selbst dort ist dieses Thema nicht ausreichend geschult worden. An zwei Stunden über die „Entstehung von Geld“ kann ich mich erinnern. War das bei euch vielleicht anders?

Ein Hoch auf die Kryptos

Was für ein Glück dass es seit 2008 mit der ersten Blockchain (Bitcoin) eine Alternative zu den Fiatwährungen und damit auch für das Geldsystem gibt. Selbst wenn es Rückschläge geben sollte, die Kryptos sind da und werden auch nicht mehr verschwinden. Davon bin ich überzeugt!

Zum Schluss möchte ich euch noch ein Video ans Herz legen:

https://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0&feature=youtu.be

Hier geht es um unser Geldsystem. Mit dem Beispiel des Goldschmieds Fabian wir anschaulich erklärt wie sich unser System über die Jahrhunderte entwickelt hat. Eines blieb immer gleich: Die Suche nach dem Zins.

Checkt meine Seiten😉

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Krypto auf!

Was ist die letzten Tage alles passiert?

Die vergangenen Tage waren mal wieder von neuen Rekorden, brutalen Kurszuwächsen und Einbrüchen, Regulierungen der Staaten, und natürlich von „Blockchain-Katzen“ geprägt.

Fangen wir am Besten mit der furiosesten Krypto dieser Woche an…nämlich IOTA. Puuuhh. Erst einmal tief durchatmen.

Was geht bei IOTA gerade ab?

Der IOTA Token ist zwischen dem 27. November 2017 und dem 06. Dezember 2017 von 0,83$ auf zwischenzeitlich 5,55$ pro Stück angestiegen. Aktuell liegt er bei 4,13$. Es sieht fast so aus, als ob der Hype in den letzten Stunden zum erliegen gekommen ist. Genauso gut könnte auch Schwung geholt werden und dann weiter ab nach oben. Die berühmte Glaskugel wäre hilfreich.

Nun aber dazu was den Hype um IOTA ausgelöst hat:

Am 28. November 2017 aktualisierte die IOTA Foundation ihren Blog und kündigte an einen Marktplatz für Daten zu eröffnen. In diesem Blogeintrag werden die Daten als das neue Öl der Wirtschaft bezeichnet. Ich erinnere mich wie Frau Merkel bereits ähnliche Worte gesagt hat. Der Meinung bin ich übrigens auch. Daten werden der Rohstoff der Zukunft sein. Des Weiteren gab IOTA bekannt, dass unter anderem Microsoft, Bosch, Fujitsu, Deutsche Telekom und weitere Firmen bereits mit an Board sind.

Auf der neuen Plattform die IOTA geschaffen hat, sollen Daten direkt zwischen einem Sensor und dem Empfänger kommunizieren ohne den Umweg über einen Server gehen zu müssen. Wenn man einen Sensor der z.B. die Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst an das Netzwerk anschließt, kann man diese Daten direkt an jemanden verkaufen. Mir käme da spontan eine Wetter-App in den Sinn.

Dass IOTA deshalb aber gleich so eskaliert…damit hatte ich, und sonst wohl auch niemand gerechnet. Es geht nach oben..das ist klar. Ich jedoch habe meine bei 2,87$ verkauft weil ich dort in der Nähe das Ende des Push´s vermutet habe….die oben angesprochene Glaskugel. Jetzt hoffe ich überhaupt wieder einigermaßen günstig in IOTA investieren zu können. Mal sehen wie es weitergeht.

Ethereum im Katzenfieber

Vielleicht haben es einige von euch auf meinen Social-Media Seiten schon mitbekommen. Seit einigen Tagen wird die ETH-Blockchain von einem Katzenspiel Namens „CryptoKitties“ in die Mangel genommen.

In diesem Spiel ist es möglich Katzen zu halten und zu züchten. Zuerst braucht man natürlich eine weibliche und eine männliche Katze die man sich für ETH kaufen kann. Wenn man diese hat, kann man eine Paarung anstoßen. So wird aus den Genen von Mutter, Vater und einigen Zufälligen eine neue Babykatze geboren. Die man dann weiterverkaufen, oder eben weiter züchten kann. Alle Transaktionen die hierbei ausgelöst werden, werden von der ETH-Blockchain verarbeitet. Und genau da zeigt sich das Problem.

Dieses Spiel macht deutlich, dass Ethereum noch lange nicht da ist wo es hin will. Eigentlich soll es eine Plattform mit vielen unterschiedlichen Anwendungen (Dapps) sein, die alle mit Smart Contacts funktionieren. Jedoch bringt bereits eine Dapp (CryptoKitties) die Blockchain schon an Ihre Grenzen. 13% des gesamten Gas Verbrauchs der Blockchain werden für die CryptoKitties benötigt. Man muss sich nur einmal vorstellen, was ein Spiel in dem wirklich was gespielt werden kann für Ansprüche an die Blockchain hätte. Es würde aktuell einfach nicht funktionieren. Deshalb muss weiter an der Skalierung gearbeitet werden. Darüber aber ein andermal.

Monero im Höhenflug

Auch die etwas kleinere Kryptowährung Monero hat in den letzten Tagen ordentlich Gas gegeben. Am 2. Dezember 2017 stand sie noch bei 190$. Jetzt bei 295$! Nicht so schlecht. Glückwunsch an alle die Moneros in ihrem Blockfolio haben.

Ausschlag zu diesem Anstieg dürfte die fortschreitende Etablierung im Mainstream sein. Mehrere Künstler, darunter Mariah Carey und G-Eazy bieten die Bezahlung ihrer Platten zum ersten Mal auch in Monero an. Es gibt sogar 15% Rabatt. Monero ist glaube ich auch deshalb so beliebt weil es eben sehr anonym ist. Im Vergleich zum Bitcoin ist das noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Vergleichbar ist Monero mit Zcasch, die sogar schon von Edward Snowden empfohlen wurde. Bei Bitcoin hingegen bekommen die Behörden mit etwas Aufwand in der Regel immer raus wer der Besitzer ist. Gutes Beispiel hierfür ist die Börse Coinbase. Diese musste erst kürzlich tausende Nutzerdaten an die amerikanischen Behörden übergeben weil diese Steuerhinterziehung vermutete.

Aufregende Zeit liegt vor uns

Ich freue mich riesig auf das was in Zukunft im Bereich Kryptos noch alles auf uns zukommt. Sicher ist, es wird nicht immer so perfekt laufen wie in diesem Jahr. Es wird spannend zu sehen, wie die Staaten auf den Siegeszug reagieren. Einige haben sich ja schon öfters eher skeptisch zu Wort gemeldet. Andere haben bereits Regulierungen angestoßen. China hat schon mit Verboten um sich geworfen. Geholfen hat es bisher nichts. Auch wird das Verhalten der Banken in Zukunft sehr spannend werden. Positives haben wir Stand heute kaum etwas gehört. Wundert mich allerdings nicht. Durch Kryptos verlieren Banken ihr Geldmonopol. Nicht zu vergessen die Futures, die ab Mitte Dezember an einigen Börsen gehandelt werden können. Werden sie den Kurs des Bitcoins stabilisieren? Ist es nur ein Versuch der Banken den Bitcoin zu zerstören? (Habe ich auf Steemit in einem Eintrag gelesen…den Gedanke fand ich Recht interessant) Es wird auf alle Fälle eine aufregende Zeit! Wir sind dabei!

Krypto auf!

Steemit – Das soziale Netzwerk das dich bezahlt

Seit einigen Tagen bin ich auf der neuen Social Media Plattform steemit.com angemeldet. Bis jetzt habe ich im Bereich der sozialen Netzwerke nur Erfahrungen mit den „Großen“ wie Facebook, Twitter, YouTube usw. gemacht. Durch meine Aktivität im Bereich der Kryptowährungen, Blockchains und ICO´s bin ich bereits vor längerem auf Steemit und den Steemit-Dollar gestoßen…habe mich aber nicht so recht getraut mich anzumelden da die ganze Seite noch in der Beta-Phase ist. Nun habe ich mich endlich getraut und bin am Start!

Was ist Steemit?

steemit.com ist eine neue Art Social Media Plattform die auf einer Blockchain basiert. Das revolutionäre daran ist, dass man mit seinen Posts direkt Steem-Dollar verdienen und diese dann in die Kryptowährung Steem oder in sogenannte Steem-Power umwandeln kann. Im Vergleich zu YouTube oder Facebook ist das etwas völlig neues. Denn auf diesen und auch anderen bekannten großen Social Media Plattformen bekommt man nie direkt eine Einnahme bei einem Like oder View. Bei YouTube zum Beispiel werden die Einnahmen nur aus Werbung erziehlt…bei Modebloggern und „Influencern“ und was es da mittlerweile nicht alles gibt, stehen oft einige Firmen im Hintergrund die ihre Produkte über die jeweilige Reichweite der einzelnen Blogger vertreiben möchten. Dafür werden die Blogger bezahlt…jedoch nicht für die eigentlichen Klicks. Auf steemit geht es dank der Blockchain direkt von Nutzer zu Nutzer.

Hinter der steemit Plattform steckt die Kryptowährung Steem, die auf Börsen wie Poloniex oder Bittrex gehandelt werden kann. Steem ist der „Treibstoff“ für das Social Media Netzwerk. Auf jeden Account kann Steem eingezahlt werden. Zum testen habe ich einfach mal meine restlichen BTC´s die ich auf Poloniex rumliegen hatte an meine Steemit-Adresse geschickt. Das hat auch super funktioniert. Innerhalb von ca. 15 Minuten hatte ich 7 Steem auf meinem Account. Diese habe ich direkt in Steem-Power umgewandelt.

Was ist Steem-Power?

Die Steem-Power zeigt wie viel „Einfluss“ man im Netzwerk hat. Ein upvote den man auf einen Post geben kann ist mehr Wert, wenn er von einem Account mit viel Steem-Power gegeben wurde. Als ich meine 7 Steem in Power umgewandelt habe, hatte mein upvote einen Wert von 0,01$. Jetzt habe ich 1640 Steem-Power. Wenn ich nun ein upvote auf einen Post gebe der mir gefällt, steigt der Wert des Posts um 0,14$.

Im Prinzip ist die Steem-Power nur ein Container indem die eingezahlten Steem eingeschlossen sind. Sobald der Steem-Coin in Power umgewandelt wurde ist es nicht mehr so einfach die Steem wieder auszuzahlen. Es gibt zwar eine „Power down“ Option, jedoch wird nur jede Woche ein gewisser Betrag von Power zurück in den Steem-Coin verwandelt. Es dauert also eine Zeit bis man alle seine verwandelten Steem zurückbekommt. Diese Funktion soll der Sicherheit dienen, denn wenn ein Account gehackt wird, wäre es blöd, wenn alle Steems auf einmal ausgezahlt werden könnten. Dann hätte man den ganzen Wert seines Accs innerhalb von Sekunden verloren. So lassen sich zumindest noch Gegenmaßnahmen einleiten.

Man muss jedoch nicht extra Steems kaufen um am Netzwerk teilnehmen zu können. Bei meiner Neuanmeldung habe ich alles nötige von Anfang an im Account gehabt. Natürlich in geringen Mengen.

Man braucht keine Kryptowährung und keinen Account bei einer Kryptobörse um im Netzwerk aktiv zu sein!

Kostet ein vote Geld?

Nein, es ist zwar so, dass sobald man einen Beitrag votet, der Beitrag mehr Wert ist, diese Steem-Dollars werden jedoch nicht von deinem Konto abgezogen, sondern werden einfach neu generiert. Innerhalb des Steemit-Netzwerks herrscht also eine Inflation, vergleichbar mit dem Euro.

Wie bei Facebook oder Twitter gibt es natürlich auch bei steemit.com die Möglichkeit Posts zu kommentieren und zu teilen. Das coole ist, dass Kommentare die unter einen Post geschrieben werden auch gevotet werden können. Sprich es ist auch möglich mit einem guten Kommentar einige upvotes zu bekommen und so einige Steem-Dollars einzustreichen. Ebenso wie bei Twitter kann man den Leuten in der Community, deren Posts man mag followen. Dann bekommt man im Feed immer die neusten Beiträge angezeigt.

Tags

Sortiert sind die verschiedenen Themenbereiche die es gibt in sogenannten „Tags“. Ein Tag ist z.B. „introduceyourself“(stelle dich vor) Unter diesem Tag stellen sich neue Mitglieder in der Community vor, beschreiben was sie in Zukunft auf steemit machen werden und versuchen so erste Aufmerksamkeit zu bekommen. Von diesen Tags kann man bei jedem Post fünf eingeben. Ich poste z.B. mit den Tags „deutsch“ „cryptocurrency“ „blog“ „bitcoin“. Das hat zur Folge, dass meine Beiträge in allen diesen Themen im Feed angezeigt werden. Super ist auch, dass für jeden Post andere Tags ausgewählt werden können. Je nachdem was Thema ist.

Falls ihr euch anmeldet, empfehle ich euch, euren ersten Post mit dem Tag „introduceyourself“ zu versehen, das sehen einige Leute und man wird gleich freundlich in der Community aufgenommen – Zumindest war das bei mir so 😀

Wichtig ist, dass wenn ihr etwas in deutsch postet auch immer den Tag „deutsch“ einsetzt. Denn aktuell ist der Großteil der Community in englisch unterwegs…Ich habe auch schon einige Posts gesehen die sogar in zwei Sprachen geschrieben waren. Klar…Englische Posts haben einfach mehr Reichweite, weil sie von viel mehr Leuten verstanden werden. Ich bin aber zuversichtlich dass auch die Community aus Deutschland weiter wächst.

(Bild von meinem ersten Post)

Wie melde ich mich an?

Die Anmeldung ist ganz einfach, dauert aktuell aber noch 2-3 Tage. Benötig wird eine Email Adresse und eine Telefonnummer um einen Pin einzugeben den man zugesendet bekommt. Bei mir kam die Mail mit dem Bestätigungslink im Spamordner an…also schaut dort auch mal nach falls ihr länger auf die Mail wartet. Sobald man die Pin eingegeben hat, wird ein Passwort erstellt mit dem man sich dann einloggen kann. Dieses Passwort könnt ihr später dann ändern. Danach kann direkt das Profil eingerichtet werden und dann geht es los.

Ich würde mich freuen den ein oder anderen von euch auf steemit zu treffen. Meine Seite findet ihr unter:

https://steemit.com/@kryptoblogger

Bis jetzt kann ich steemit nur Empfehlen…klar es ist noch nicht alles perfekt, aber die Seite ist ja auch noch in der Beta. Jedoch hatte ich keinerlei Probleme mit der Navigation, beim kommentieren oder Post erstellen. Es ist alles sehr intuitiv und übersichtlich gekennzeichnet. Aber es ist auch noch Potenzial nach oben da.

Ich werde in Zukunft auf jeden Fall weiter auf steemit unterwegs sein – ihr hoffentlich auch, denn es ist wie ich finde sehr spannend die weitere Entwicklung live mitzuerleben und eine noch kleine Social Media Community wachsen zu sehen. Natürlich ist das frühe dabei sein auch hilfreich beim aufbauen einer gewissen Reichweite.

Solltet ihr Fragen zur Anmeldung oder so haben, schreibt mir auf Facebook, oder per Mail. Ich werde euch helfen wo ich kann. Ein Fachmann für steemit bin ich allerdings nicht…bin ja auch erst 3 Tage dabei 😀

Ach ja…und checkt meine Seite 😉

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Das soll es für heute gewesen sein…Peace!

Krypto auf!

Kryptowährungen in den Medien

Zunächst mal möchte ich klarstellen, dass ich es prinzipiell immer gut finde wenn in den Medien über Bitcoin und andere Kryptowährungen berichtet wird. Denn egal ob gute oder schlechte Artikel…jede Art von Berichterstattung etabliert Kryptowährungen mehr in der Gesellschaft. Oder zumindest werden sie immer bekannter, und das ist gut.

In Deutschland ist es nach meiner Erfahrung her so, dass es immer etwas länger dauert bis „neue Sachen“ in der Gesellschaft angekommen sind und auch angenommen werden. Vor allem wenn es um das Thema Geld geht. Selbst heute kenne ich noch einige Leute, auch in meinem Freundeskreis, die noch immer kein Online-Banking haben, sondern bei jeder Überweisung einen Zettel ausfüllen und ihn dann einwerfen. Ich meine…alter…es ist 2017! 😀 Das nur mal um aufzuzeigen, dass die deutschen in solchen Sachen immer etwas konservativ sind. Gerade deswegen ist es wichtig, dass die Medien über neue Technologien, allgemein über Veränderungen und Fortschritte berichten. Zum Glück passiert das in den meisten Fällen auch.

Ich finde jedoch, dass die Berichterstattung wenn es um den Bitcoin oder andere Kryptowährungen geht, ziemlich einseitig ist. Einseitig vor allem deshalb, weil praktisch nur über den Bitcoin berichtet wird.

(Dazu muss ich sagen, dass ich mit Medien vorrangig die großen Tageszeitungen, Nachrichtensendungen wie z.B. die Tagesschau, Wirtschaftszeitungen wie das Handelsblatt oder ganze Nachrichtensender wie N-TV meine. Ich weiß dass es in Tech-Zeitschriften in Sachen Kryptowährungen einige wirklich sehr gute Artikel gibt. Dieser Beitrag richtet sich jedoch an die „Mainstream-Medien“ eben die, die von den meisten Leuten gelesen werden)

Was mich an den Berichterstattungen -meist über den Bitcoin- stört ist, dass nicht ausgeglichen über Risiken und Möglichkeiten geschrieben wird, sondern die Risiken (die es natürlich ganz klar gibt) einen viel größeren Raum einnehmen.  In der Südwestpresse (eine regionale Tageszeitung) habe ich vor kurzem folgende Überschrift gelesen:

„Nicht greifbar und riskant“ – Virtuelle Währungen sind nur was für Zocker, warnen die einen. Andere sehen darin eine neue Anlageklasse.

Virtuelle Währung? Was soll das heißen? Genauso gut könnte ich den Euro als „teilweise Virtuelle Währung“ beschreiben…denn ca. 2/3 der Euros gibt es nur in Computern. Auf diese Idee würde aber keiner kommen. In dem Artikel (Link habe ich leider auf der Seite der Südwestpresse nicht gefunden) wird kein einziges Mal das Wort Blockchain erwähnt. Schon die Headline sagt an, dass Bitcoin im Grunde nur ein weiteres Finanzprodukt ist. „Was für Zocker“ oder eine „neue Anlageklasse“….Zu aller aller erst ist es eine neue Technologie, die eine neue Art Währung ermöglicht!

Weitere Artikel die ich auf www.swp.de gefunden habe, haben ähnlich negative Überschriften.

Bitcoin auf Achterbahnfahrt

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/bitcoin-auf-achterbahnfahrt-15811711.html

JPMorgen-Chef bringt Bitcoin unter Druck

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/jpmorgan-chef-bringt-bitcoin-unter-druck-15726777.html

Bitcoin unter Druck – Diebstahl bei Konkurrenz-Kryptowährung

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/bitcoin-unter-druck-diebstahl-bei-konkurrenz-kryptowaehrung-24128066.html

Auch auf anderen Seiten wird für mich zu einseitig berichtet:

Bafin warnt vor Kryptowährungen

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/bafin-warnt-vor-kryptowaehrungen-totalverlust-moeglich-15285138.html?GEPC=s6&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&utm_campaign=Echobox

Investorenlegende Jim Rogers: Bitcoin riecht nach Investment-Blase

http://www.finanzen.net/nachricht/devisen/nach-neuem-allzeithoch-investorenlegende-jim-rogers-34-bitcoin-riecht-nach-investment-blase-34-5828878

Ein Hype aus dem Nichts

http://www.zeit.de/2017/47/bitcoin-digitalwaehrung-hype-blase?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

Deutsche Bank warnt vor Bitcoin

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-warnt-vor-bitcoin-a-1179820.html

(Finde ich persönlich die beste Schlagzeile…Deutsche Bank warnt…aha. Diese kriminellen Gauner haha. Ich warne vor der Deutschen Bank! 🙂

Millionenraub lässt Bitcoin einbrechen

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Millionenraub-laesst-Bitcoin-einbrechen-article20143440.html

Ich könnte hier jetzt noch einige weitere Beispiele aufzeigen, jedoch glaube ich dass du verstanden hast worum es mir geht.

Was ich mir wünsche ist, dass nicht immer der Bitcoin als Zahlungsmittel und Anlage betrachtet wird. Klar…dafür kann man es auch nutzen, jedoch ist der Bitcoin nicht als Zahlungsmittel für die Masse gemacht. Es kann nicht funktionieren dass die ganze Welt mit einer Währung handelt die keine Inflation hat. Jeder würde immer nur warten bis seine Bitcoins mehr Wert sind. Keiner würde sie ausgeben…und das funktioniert in einer Wirtschaft nicht.

Für mich stehen die neuen Technologien der einzelnen Kryptos im Vordergrund. Das sollte auch bei den Medien so sein. Bis dahin ist jedoch noch ein weiter Weg zu gehen. Ein Anfang wäre, mal ausführlich über andere Coins zu berichten, einfach um einmal aufzuzeigen was für neue Möglichkeiten sich ergeben können und um ein Gespür für „das Neue“ zu bekommen. Damit wäre auch die Hemmschwelle die überwunden werden muss nicht mehr ganz so hoch.

Natürlich gibt es auch gute Artikel und Videos der „Mainstream-Medien“ zum Thema Blockchain, Bitcoin und Kryptowährung. Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Das gewaltige Potenzial von Bitcoin-Konkurrent Ethereum

https://www.welt.de/finanzen/article168062334/Das-gewaltige-Potenzial-von-Bitcoin-Konkurrent-Ethereum.html

Video – Wissenswertes Rund um den Bitcoin

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/Wissenswertes-rund-um-den-Bitcoin-article20133390.html

Super Video zum Thema Stromverbrauch

https://boerse.ard.de/boersenwissen/boersenwissen-fuer-fortgeschrittene/umweltsuender-bitcoin102.html

Top-Banker verzweifeln am Bitcoin-Boom

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/einsteigen-oder-nicht-jp-morgan-auf-schlingerkurs/20616768-2.html

Video – Was ist eine Kryptowährung?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bitcoin-ethereum-und-co-was-ist-eine-kryptowaehrung-14915817.html

Bevor du zurecht anmerkst, dass ich natürlich ein Interesse daran habe, dass immer mehr Leute von Kryptowährungen hören und evtl. dann auch anfangen die neue Technologie zu nutzen möchte ich sagen: Klar habe ich ein Interesse daran, dass Kryptos in Zukunft mehr Nutzer bekommen. Denn umso mehr Nutzer es gibt, umso mehr sind die einzelnen Coins wert und das ist für mich dann natürlich super. Für euch hoffentlich auch 🙂 Jedoch geht es mir nicht prinzipiell darum. Viel wichtiger finde ich, dass es endlich super Alternativen zu Fiat-Währungen gibt. Denn Kryptos machen dritte Parteien überflüssig. (Stichwort Peer-to-Peer) Im Bezug auf Währungen sind die dritten Parteien bis jetzt die Banken…und ich mag einfach keine Banken! Und den Banken das Monopol für Geld zu entreissen ist einfach herrlich 😀

Krypto auf!

Ein guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Des öfteren werde ich gefragt: „Hey Paul, meinst du dass jetzt noch ein guter Zeitpunkt ist um in Kryptowährungen zu investieren?“ Ich finde: Ja! Besser jetzt als nie, denn in 5 Jahren könnten die Kurse weit über den heutigen stehen.

Jedoch muss man klar sagen, dass es für den Einstieg günstige und nicht ganz so günstige Zeitpunkte gibt. Aktuell ist meiner Meinung nach nicht ganz der richtige Augenblick für einen Neueinsteiger. Durch den Bitcoin Hardfork herrscht aktuell ziemliche Unruhe an den Märkten. Viele der Coins haben in den letzen Tagen und Wochen an Wert verloren. Der Bitcoin hingegen hat zwischenzeitlich die 6.000$ Marke geknackt und damit ein neues Allzeithoch aufgestellt.

Warum steigt der Bitcoin?

Aus meiner Sicht, ist die Sache klar. Der Bitcoin Kurs steigt, weil aus den anderen Coins Kapital abgezogen wird und mit diesem Kapital dann Bitcoins gekauft werden. Dadurch steigt die Nachfrage nach Bitcoins. Die Nachfrage nach anderen Coins sinkt, deshalb fallen dort auch die Kurse. Doch warum „schichten“ alle auf Bitcoin um? Auch hier sehe ich eine Antwort: Bei der letzten Bitcoin Hardfork, war sich die Community nicht einig über einige Änderungen am Bitcoin.

Daraufhin spaltete sich ein Teil der Community ab, um nur die Änderungen einzuspielen die dieser Teil der Community wollte. Die Blockchain wurde so praktisch in zwei Teile gespalten. Es entstand ein neuer Coin, der BitcoinCash.

Alle die zum Zeitpunkt der Spaltung Bitcoins gehalten haben, bekamen für jeden Bitcoin einen BitcoinCash. Sprich man bekommt Geld geschenkt, da der BitcoinCash auch einen Wert hat. Deshalb versuchen sich jetzt viele Leute noch vor der Bitcoin Hardfork am 25.10.2017 mit Bitcoin einzudecken, damit sie dann bei der Spaltung der Blockchain den neuen Coin bekommen.

Mit diesem Gedanken spiele ich auch schon seit einigen Tagen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, vor der nächsten Hardfork Bitcoins zu halten um davon auch profitieren zu können. Jedoch ist mir die Lage am Markt mittlerweile zu unübersichtlich geworden. Deshalb lasse ich davon erst einmal die Finger. Denn es könnte auch gut sein, dass der Bitcoin Kurs kurz nach der Fork in den Keller geht, und ich so mehr Verlust mache als Gewinn durch den kostenlosen neuen Coin.

Dazu: Was ist eine Hardfork?

Hardfork = eine Blockchain wird in zwei Teile „gegabelt“. Wenn die Community an einem Strang zieht, kann so ein Update aufgespielt werden und die veraltete Blockchain stirbt ab. Die Blockchain mit den Neuerungen läuft weiter. Zieht die Community jedoch nicht an einem Strang, und es kann keine Lösung gefunden werden, dann gibt es nach der Hardfork zwei Blockchains die weiterlaufen und somit auch zwei Währungen. Gute Beispiele hierfür sind die Hardforks von Bitcoin (danach gab es Bitcoin und BitcoinCash) oder eine Hardfork von Ethereum (danach gab es Ethereum und EthereumClassic)

Es gibt jedoch auch Hardforks, bei denen kein neuer Coin entsteht. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Fork bei Ethereum am 17.10.2017. Die ganze Community war mit den Änderungen einverstanden, niemand hat sich abgespalten. So sollte es eigentlich immer laufen.

Wann einsteigen?

Wie ich oben schon beschrieben habe, ist die aktuelle Marktlage wegen des bevorstehenden Bitcoin Hardforks ziemlich wild. Deshalb würde ich definitiv abwarten was nach dem 25.10.2017 passiert, einfach um auf Nummer sicher zu gehen.

Ich kann mir vorstellen, dass nach der Fork der Bitcoin Kurs wieder etwas nach unten korrigiert, da die Leute nachdem sie die Gratis-Kohle abgestaubt haben, ihr Kapital wieder mehr auf verschiedene Coins verteilen. (= Bitcoin Kurs sinkt, andere Coins steigen)

Um ein wenig Gefühl für die Kursverläufe, Schwankungen und Einbrüche zu bekommen, empfehle ich jedem der vor hat zu investieren: Erst ein paar Tage oder Wochen zu beobachten, sich ein bisschen mit Charts auseinanderzusetzen und Informationen zu sammeln.

So, nun wünsche ich noch einen schönen Sonntag!

Krypto auf!

Warum sind Kryptowährungen ein Teil der Zukunft?

Nun, die Frage lässt sich meiner Meinung nach ziemlich einfach beantworten: Weil Kryptowährungen in vielen Bereichen besser sind als „Fiat-Währungen“ (Dollar, Euro usw.)

1. Sicherheit

Durch die Denzentralität der Kryptowährungen, die durch die Blockchain gewahrt wird, ist es schlicht und einfach aktuell nicht möglich in diesem System Transaktionen zu manipulieren. Da jede Transaktion von allen Teilnehmern im Netzwerk (der Blockchain) bestätigt und abgelegt wird. Man müsste also die ganze Blockchain knacken um eine Transaktion manipulieren zu können.

Zum Vergleich: Bei einer Bank muss nur ein Server geknackt werden um Transaktionen verändern oder löschen zu können.

2. Dezentralität

Die Dezentralität hat in meinen Augen einen großen Vorteil gegenüber der Zentralität. Der Vorteil steckt eigentlich schon im Wort. Denn es ist deutlich sicherer Daten an vielen Orten gleichzeitig abzulegen als alle Daten an einem Ort.

Ich finde man kann das an Hand der Energieversorgung sehr gut deutlich machen: Was macht denn mehr Sinn? 5 Kraftwerke im ganzen Land verteilt oder 1 Millionen Solarzellen im ganzen Land verteilt? (Unabhängig ob sauberer Strom oder nicht) Wenn eine Solarzelle den Geist aufgibt, dann hat es keinerlei Auswirkungen auf das Stromnetz. Sollte jedoch ein Kraftwerk ausfallen, sitzt ein Teil der Bevölkerung im dunkeln.

Zusätzlich kann man sich lange Transportwege sparen, da überall wo Strom gebraucht wird (z.B. ein Haus) einfach ein paar Solarzellen aufgebaut werden. Bei einem Kraftwerk muss der Strom über lange Wege zum Ziel geleitet werden.

3. Keine Inflation

Währungen wie der Dollar oder der Euro werden ständig weniger wert, da Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank oder die Amerikanische Federal Reserve aktuell jeden Monat Milliarden von €/$ auf den Markt werfen. Und was passiert wenn es von etwas immer mehr gibt? Es sinkt im Preis. Das ist dann die Inflation.

Kryptowährungen sind auf eine bestimmte Anzahl begrenzt. Bei Bitcoin zum Beispiel werden es nie mehr als 21 Millionen sein, da dies im Protokoll so festgeschrieben ist. Es kann keine Regierung einfach sagen: „Ah wir stecken jetzt gerade in einer Krise, also hauen wir mal 2 Millionen Bitcoins auf den Markt.“ Das ist auch der Grund warum der Preis immer weiter steigen wird je mehr Leute den Bitcoin nutzen. Weil es eine begrenzte Menge ist vergleichbar mit Gold oder anderen Rohstoffen.

4. Geschwindigkeit

Ich wundere mich schon seit Jahren darüber, dass eine Überweisung von Bankkonto zu Bankkonto mehrere Tage dauern kann. Ganz zu schweigen von Überweisungen ins Ausland, die gerne auch mal 7 Tage oder länger dauern können.

Bei einer Kryptowährung, geht das meist in Minuten. Zugegeben, es hat bei Bitcoin aufgrund der Masse an Transaktionen auch schon einige Stunden gedauert. Das ist jedoch nicht die Regel. Die Zeit die für eine Transaktion gebraucht wird, ist von Währung zu Währung unterschiedlich aber immer schneller als eine Bank Überweisung.

5. Niedrige Gebühren und einfache Transaktionen ins Ausland

Auch hier haben die Kryptowährungen im Vergleich mit den Banken die Nase vorn. Denn eine Transaktion auf einer Blockchain kostet nur einen Bruchteil dessen was einem eine Bank berechnet. Meine Bank verlangt für eine Blitzüberweisung 5€. Richtig lohnen tut es sich bei Transaktionen über Ländergrenzen hinweg. Dort bitten die Banken gerne richtig zur Kasse. Bei einer Transaktion über eine Blockchain ist es egal ob das andere Konto im Ausland ist oder nicht. Die Gebühren bleiben gleich.

Ich denke das waren jetzt mal fünf Punkte die für den Start und den ersten Überblick nicht unwichtig sind. Natürlich kann man die Liste fortsetzen, was ich bestimmt auch noch machen werde. Und sicher werden wir noch über die Nachteile von Kryptowährungen sprechen. Denn auch die gibt es.

Krypto auf!