Ich bin wieder da! – Regulierung und mein aktuelles Blockfolio

Die vergangenen zehn Tage habe ich mich selten zu Wort gemeldet. Sorry! Grund dafür war eine Ski Woche in der Schweiz mit anschließender Erkältung. In dieser Zeit ging es in der Kryptoszene äußerst rasant zu. Wir haben massive Kurseinbrüche gefolgt von schnellen Anstiegen erlebt. Die Marktkapitalisierung brach am 17. Januar zeitweise auf 428 Mrd. Dollar ein. Einen Tag später schnellte der Markt wieder nach oben und stand bei 602 Mrd. Dollar. Seit dem schwächelt der Markt jedoch wieder etwas und es geht eher abwärts. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei 540 Mrd. Dollar. Die Marke von 800 Mrd. die am 6. Januar geknackt wurde scheint jedoch vorerst nicht erreichbar zu sein.

Meinen kurzen Beitrag von letzter Woche auf Steemit kannst du hier noch nachlesen. Paar Bilder mit viel Sonne und Bergen sind auch dabei 🙂

https://steemit.com/deutsch/@kryptoblogger/kurschaos-waehrend-meiner-ski-woche

Obwohl ich nun schon fast 2 Jahre in der Szene unterwegs bin, überrascht es mich immer wieder, wie volatil der gesamte Kryptomarkt ist. Umso wichtiger ist es, nicht direkt in Panik zu verfallen wenn der Preis eines Coins den man hält innerhalb kürzester Zeit um 30% abschmiert. Schockiert bin ich jedoch jedes Mal wenn es mal wieder passiert. Dieser Schock darf aber nicht zu Panikverkäufen oder unüberlegten Zukäufen führen. Zumindest sehe ich das so.

Kryptoregulierung

Frankreich und Deutschland haben angekündigt bis zum G20-Gipfel im März gemeinsam ein Papier vorzulegen in dem es um die Regulierungen von Kryptowährungen gehen soll. Dazu traf sich der geschäftsführende Finanzminister Peter Altmeier mit dem Kollegen aus Frankreich. In den nächsten Wochen bis zum G20-Gipfel in Argentinien wird an einem Konzept gearbeitet werden, das den Krypto Handel in geordnete Bahnen lenken soll. Das deutsche Finanzministerium will mit der Vorlage beim Gipfel erreichen, dass aus dem Konzept ein transnationales Abkommen geschlossen wird, an dem sich möglichst viele Länder beteiligen. In meinen Augen macht das Sinn, denn nur ein weltweit einheitlich rechtlicher Rahmen führt nicht zu totalem Chaos in dem am Ende niemand mehr durchblickt.

Wie viele Staaten sich letztendlich daran beteiligen bleibt abzuwarten. Sehr viel wird wohl davon abhängen wie das Konzept am Ende aussieht. Ich erwarte jedoch keine Verbote ähnlich wie in China. Auch Südkorea ist in dieser Hinsicht in letzter Zeit ja eher negativ aufgefallen. Perfekt wird das Papier aber mit Sicherheit nicht sein, immerhin wissen auch die Politiker und ihre Berater nicht so recht mit was sie es da eigentlich genau zu tun haben und wie sich die Kryptowelt in Zukunft entwickelt. Für mich wichtig ist, dass ICO´s endlich einen ordentlichen rechtlichen Rahmen bekommen, aktuell herrscht dort nämlich Chaos und es wird zurecht vor Totalverlusten und Betrügern gewarnt. Mit einem weltweit geltenden Abkommen könnte man Ordnung schaffen und einen großen Schritt in die richtige Richtung machen.

Auch schön wäre eine einheitliche Steuerpflicht für Gewinne aus Kryptowährungen. Sollte es nicht gelingen beim Thema Steuern eine einigermaßen einheitliche Besteuerung durchzusetzen, können wir darauf warten, dass sich neue Steueroasen für Kryptogewinne bilden und damit Milliarden über Briefkastenfirmen an den Finanzämtern dieser Welt vorbeigeschmuggelt werden.

Ich bin gespannt was da beim Gipfel in Argentinien vorgelegt wird. Alles wird uns glaube ich jedoch nicht gefallen. Es bleibt spannend!

Mein aktuelles Blockfolio

Bereits vor meiner Ski-Woche in der Schweiz habe ich mein Blockfolio etwas umgebaut und auch in ein neues ICO investiert. Der Name des ICO´s ist Legolas. In den kommenden Tagen werde ich dazu noch etwas ausführlicher schreiben.

Hier erwähne ich nur Coins, die in der Summe auch erwähnenswert sind. Inzwischen haben sich in meinem Wallet einige Coins aus Airdrops angesammelt, die aber insgesamt keine 200$ Wert sind.

Aktuell halte ich:

  • Ethereum
  • Ripple
  • NEM
  • Steem
  • Sia
  • Golem
  • aelf
  • TenX
  • OmiseGo

Bereits vor meiner Ski-Woche habe ich meine 0.8 Bitcoin aufgeteilt und in zwei verschiedene Projekte investiert. Ein neuer Coin im Blockfolio ist aelf. Leider habe ich zugeschlagen als der Preis etwas hoch stand. (2,20$) Aktuell steht er bei 1,89$. Bis jetzt also nicht so geil…aber der Kauf war auch vor dem großen Dip der letzten Woche. Die andere hälfte der Bitcoins habe ich in das oben angesprochene ICO Legolas investiert.

Zur Zeit spiele ich noch mit dem Gedanken ein Teil meiner XRP´s zu verkaufen und mir davon erneut IOTA´s zu kaufen. Von IOTA halte ich weiterhin viel, auch wenn ich meine Token aufgrund einer Gewinnmitnahme bei damals 2,76$ verkauft habe. Zögern tue ich noch, weil ich mir nicht sicher bin ob IOTA nicht doch noch immer etwas überkauft ist.

Was würdet ihr machen? Wie sieht euer Blockfolio aktuell aus? Was haltet ihr von meiner Zusammenstellung?

In diesem Sinne…

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In welche Kryptowährungen habe ich investiert? – NEM – Was ist NEM/XEM?

In dieser Reihe möchte ich euch die Währungen, in die ich investiert habe etwas näher bringen. Ich will mit euch teilen warum ich ausgerechnet in diese Coins investiert habe. Dazu gehe ich nach und nach auf alle meine „Favoriten“ ein. Heute werfen wir einen Blick auf das NEM Netzwerk.

Am 21.06.2017 habe ich für umgerechnet 0,20$ (0,17€) ca. 1500 XEM auf der Börse Poloniex gekauft. Investiert habe ich rund 300$. Das sind laut aktuellem Wechselkurs rund 250€. Der Preis in Bitcoin lag bei 0,00007438 BTC. Im Moment kostet ein XEM laut Coinmarketcap 1,54$. Die Marktkapitalisierung von NEM stieg seit dem 21.06. 17 von 1,74 Mrd. Dollar auf zwischenzeitlich 16,28 Mrd. Dollar. Inzwischen ist sie wieder etwas gesunken und steht bei 14,17 Mrd. Dollar. Aus bisheriger Sicht also ein sehr gutes Investment in die Technologie hinter NEM und den dazugehörigen XEM Coin.

Was ist NEM?

NEM steht für New Econimic Movement, auf deutsch Neue Wirschaftsbewegung. Die Blockchain basierte Kryptowährung läuft seit dem 31. März 2015 und ist in der Programmiersprache Java geschrieben. Präsident der NEM Foundation ist Lon Wong. Auf der Startseite www.nem.io wird das Projekt mit „The Smart Asset blockchain: Built for performance“ vorgestellt. Smart Assets sind Intelligente Vermögensgegenstände mit denen man zum Beispiel das Grundbuch, eine Buchhaltung, SWIFT-Zahlungen oder eine Kryptowährung erstellen kann. Die Möglichkeiten sind endlos. Vergleichbar sind diese Smart Assets mit den Smart Contacts der Ethereum Blockchain. Im Vergleich zu anderen großen Kryptowährungen jedoch, setzt NEM auf den Proof of Importance Algorithmus mit dem das Mining des Proof of Work Algorithmus (bekannt vom Bitcoin) nicht nötig ist. Damit ist die Anzahl der XEM Coins von Anfang gleich und es werden auch nicht mehr. Insgesamt gibt es 8 999 999 999 XEM. Ziel des Projekts ist eine nachhaltige, gerechte Wirtschaftsordnung zu erstellen.

Entwickelt wurde NEM hauptsächlich im asiatischen Raum, die meiste Entwicklungsarbeit leisteten Programmierer aus Japan. Ursprünglich war geplant dass NEM durch eine Fork der Nxt Blockchain entstehen soll. Dieser Plan wurde jedoch verworfen und es wurde eine komplett neue Plattform gebaut. Auf der jetzigen Plattform greifen Nutzer per Client (dem NanoWallet) auf ein Peer-to-Peer-Netzwerk von Knotenpunkten zu. (sog. NIS-NEM Infrastruktur Server). Knotenpunkte im Netzwerk sind Harvester und Supernodes, dazu aber später mehr. Ein weiterer wichtiger Aspekt neben den Smart Assets ist die Funktion verschlüsselte Nachrichten über die Plattform verschicken zu können.

Was ist der Proof of Importance Algorithmus?

Wie oben schon kurz angesprochen unterscheidet sich NEM durch den Proof of Importance (PoI) Algorithmus von Kryptos wie Ethereum, Bitcoin, Litecoin, usw. die den Proof of Work oder den Proof of Stake nutzen. Der PoI ermöglicht es Nutzern mit mindestens 10.000XEM im Wallet den Prozess namens Harvesting. Diese Nutzer können nachdem sie einen Block erstellt haben alle Gebühren die sich in diesem Block befinden ernten (harvesten).

Es entscheidet jedoch nicht nur die Menge der XEM die sich in einem Wallet befinden wer den nächsten Block erstellen darf, sondern der PoI berücksichtigt auch die Wichtigkeit der Nutzer im Netzwerk. Sprich es wird das Verhalten eines Harvesters betrachtet: Wie viele Transaktionen führt er aus? Wann waren die letzten? Wer waren die Empfänger? All diese Fragen haben einen Anteil an der Wahrscheinlichkeit für die Blockerstellung vom Algorithmus ausgewählt zu werden. Wenn man genügend XEM hat und fleißig ernten will oder man sogar einen Supernode betreibt ist das natürlich ein starker Anreiz das Netzwerk auch zu nutzen und damit Transatkionen auszuüben. Denn nur wer am Netzwerk aktiv teilnimmt, hat auch eine Chance einen Block zu erstellen und damit etwas XEM zu verdienen.

Die Änderung des Algorithmus ermöglicht es NEM auch schneller zu sein als andere Kryptos. Mit einer Block Time von 1 Minute schlägt NEM ganz locker den Bitcoin, der im besten Fall eine Block Time von 10 Minuten hat. Beim Litecoin sind es 2,5 Minuten. Dem NEM Netzwerk wird also jede Minute ein neuer Block hinzugefügt in dem die Transaktionen der letzten Minute gespeichert sind.

Harvester und Supernode

Um ein Harvester zu werden, benötigt man 10.000 XEM und gewisse technische Voraussetzungen. Es ist vor allem jetzt nicht mehr so einfach an diese Menge XEM zu kommen. Beim aktuellen Kurs sind das stolze 16.300$ die man erst einmal investieren muss. Noch heftiger ist es wenn man einen Supernode betreiben will. Man benötigt 3 Millionen XEM, das sind 4,89 Millionen Dollar! Für „Otto Normalo“ ist das nicht mehr zu machen. Da hätte man schon ziemlich früh dabei sein müssen um die 3 Mio XEM zu kaufen.

Laut der offiziellen Webseite werden aktuell 585 Nodes auf der ganzen Welt betrieben. Die meisten Node-Betreiber kommen aus Japan. Dort sitzen 169 Nodes. Für mich überraschend ist der Top Node-Standort Deutschland. Insgesamt werden hier 116 Nodes für das NEM Netzwerk betrieben. Auf Platz 3 liegen die USA mit 82 Nodes.

Vertrauenswürdigkeit von Teilnehmern im Netzwerk

Zusätzlich zu den oben bereits aufgeführten Eigenschaften, implementiert NEM ein System zur Verwaltung von Vertrauensbeziehungen zwischen den einzelnen Netzwerkknoten. EigenTrust++ heißt der Algorithmus der aus Sicht jedes einzelnen Knotenpunktes die Qualität der Blockchainverwaltung durch die anderen Knotenpunkte im Netzwerk bewertet. Diese Vertrauensbeziehungen sind transitiv, vertraut also Knotenpunkt A Knotenpunkt B, vertraut A auch allen Knotenpunkten denen B vertraut. Auf diese Art wird für jeden Knotenpunkt ein Wert der Vertrauenswürdigkeit berechnet, der die Unverletzlichkeit der Blockchain gewährleisten soll.

Zukunft von NEM

Einige werden sich jetzt fragen ob es nun nicht zu spät ist um noch den ein oder anderen XEM zu kaufen. Ich denke nicht, denn im letzten Jahr hat es einige gute Nachrichten für NEM gegeben. Eine davon war, dass WeChat, der größte Bezahl und Nachrichtendienst aus China ein NEM Wallet integrieren will. Auch eine neue Spielplattform namens XArcade (ähnlich wie Steam) soll auf NEM aufbauen. Und natürlich haben auch schon einige Banken Interesse am Projekt gezeigt. Die Chronobank (ich kenne diese Bank nicht) hat bereits einen Token, den TIME-Token auf der NEM Plattform aufgesetzt.

Das alles sind für mich persönlich gute Anzeichen für eine weitere Verbreitung von NEM. Vor allem WeChat mit fast 1 Milliarde Nutzer könnte ein großes Sprungbrett in die Mainstream Nutzung sein.

Das ist jedoch nur meine bescheidene Meinung. Natürlich könnte auch alles ganz anders kommen, und ich verliere mein investiertes Geld. Damit könnte ich aber leben.

WICHTIG ist deshalb: Investiere nur Geld auf das du verzichten kannst! Dieser Beitrag ist keine Finanzberatung, Investmentempfehlung oder sonstiges! Jeder muss für sich selber entscheiden welche Risiken er eingehen will oder was er von diesem Projekt hält!

Das wars erst einmal zu NEM…Falls Fragen aufkommen – einfach schreiben!

Falls ihr meine Beiträge zu meinen anderen Kryptowährungen noch nicht gelesen habt, stelle ich euch noch die Links rein:

https://kryptoblogger.org/2017/11/16/in-welche-kryptowaehrungen-habe-ich-investiert-4/

https://kryptoblogger.org/2017/12/03/steemit-das-soziale-netzwerk-das-dich-bezahlt/

https://kryptoblogger.org/2017/10/30/in-welche-kryptowaehrungen-habe-ich-investiert-3/

https://kryptoblogger.org/2017/10/24/in-welche-kryptowaehrungen-habe-ich-investiert-2/

https://kryptoblogger.org/2017/10/17/in-welche-kryptowaehrungen-habe-ich-investiert/

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Krypto auf!

Das e-chat ICO – Und warum ich nicht investiere

Eigentlich wollte ich heute darüber schreiben wie ich in das ICO „e-Chat“ investiert habe. Doch das kann ich nicht…weil ich nach weiterer Recherche zu dem Schluss gekommen bin, dass ich nicht investiere. Nun schreibe ich über das „Warum?“ Außerdem will ich euch euch am Beispiel von e-Chat zeigen, dass auch in der Kryptowelt reichlich getrickst wird.

Zunächst einmal zum ICO: Aktuell läuft die zweite Runde des ICO´s. Man bekommt für 1 BTC

18 931 ECH-Token. Für einen ETH gibt es 927 ECHT. In Dollar sind das 0,8$ pro ECHT. Es kann jedoch auch mit Litecoin, BitcoinCash, Dash, EthereumClassic und BitcoinGold investiert werden. Noch 7 Tage läuft das ICO, dann ist die Aktion vorbei.

Was ist e-Chat?

e-Chat möchte ein dezentraler anonymer multitasking Messenger sein mit dem man Geld verdienen kann. Klingt erst einmal schön…Mich hat es direkt an We-Chat aus China erinnert. Genauso wie We-Chat möchte auch e-Chat eine Multifunktionsplattform sein. Man soll chatten, Sprach und Videonachrichten senden, Gruppenchats eröffnen, Zahlungen mit Kryptowährungen und normalen Überweisungen abwickeln können. Des Weiteren soll man sich ein Profil ähnlich wie bei Facebook oder Instagram erstellen können. Die Bereiche Social Media, Chats, Shopping und Finanzen sind damit in einer Anwendung vereint. Somit wäre es wie bei We-Chat möglich einen großen Teil seines Lebens mit e-Chat zu verwalten und zu organisieren. Natürlich soll bei e-Chat alles dezentral und verschlüsselt sein. Dies ist für mich der einzige Unterschied zum bereits in China weit verbreitenen We-Chat der Firma Tencent. Ach ja…der ECH-Token ist übrigens ein ERC-20 Token. Er basiert also auf der Ethereum Blockchain.

Die Tatsache dass e-Chat in Hong Kong ansässig ist und nicht in China macht für mich Sinn. Direkt in China ist es wohl unmöglich eine anonyme und verschlüsselte Anwendung auf den Markt zu bringen ohne dass der Staat eingreift. Außerdem sind in China ICO´s aktuell verboten. Ob es aus der Stadt mit dem Sonderstatus Hong Kong funktioniert kann ich nicht sagen. Ich bin jedoch skeptisch. Sollte es funktionieren, wird es dennoch schwer die Dapp in China am Staat vorbei für alle Nutzer zugänglich zu machen. Bessere Chancen hat das Unternehmen wohl wenn sie sich auf Europa oder Amerika konzentrieren. Und das machen sie auch. Auf der offiziellen Seite gibt es das Whitepaper in 12 verschiedenen Sprachen. Das hab ich so auch noch nicht gesehen. Auch eine deutsche Version ist verfügbar…das deutsch ist jedoch ziemlich holprig.

Zu viele negative Eindrücke

Dieses holprige deutsch war für mich ein erster Indiz für ein möglicherweise schlechtes Investment. Ich meine, wenn ich schon ein Dokument in eine andere Sprache übersetze, dann sehe ich zu, dass es auch richtig ist indem ich einen Dolmetscher damit beauftrage und eben nicht den Google Übersetzer. Das hätte ich dem Team aber noch verziehen.

Nicht so leicht zu verzeihen ist die Tatsache, dass praktisch nichts über das Team hinter e-Chat auf der offiziellen Seite bekannt gegeben wird. Von einem guten ICO erwarte ich, dass ich ohne großen Aufwand rausfinden kann wer hinter einem Projekt steckt. Es gibt zwar auch bei e-Chat eine kleine Auflistung des Teams und jeder hat ein Profil bei LinkedIn…bringt mir jedoch nichts, da ich auf LinkedIn nicht angemeldet bin. Ich erwarte keine Romane von den Gründern, aber eine kurze Vorstellung, die bisherige Laufbahn, Ausbildung usw. würde ich schon gerne von den einzelnen Gründern erfahren. Ein paar Namen habe ich dann einfach gegoogelt, gefunden habe ich wenig. Ein Teammitglied war früher bei der Deutschen Bank. Das alles erweckt bei mit kein Vertrauen.

Auch hat es mich gewundert, dass im Team kein einziger Programmierer oder Blockchain Entwickler ist. Ich meine, das Projekt ist jetzt nicht gerade klein, der Programmieraufwand dürfte immens werden, denn aktuell kann die Dapp nicht viel mehr als Nachrichten versenden. Wer soll denn die ganzen Zeilen an Code schreiben die es braucht um eine solche Plattform zu bauen? Marketing Manager, General Manager, Projekt Manager oder Marketing Strategen bekommen das glaube ich nicht hin.

Gekaufte Artikel

Zu 100% von einem Investment abgeschreckt hat mich dann die ziemlich aggressive Marketing Strategie von e-Chat. Ich habe auf der Seite von BTC-Echo bereits einige Werbebanner von e-Chat gesehen. Auch der Artikel den BTC-Echo über das e-Chat ICO gepostet hat, war mit „Sponsored“ gekennzeichnet. Mir ist das anfangs gar nicht aufgefallen…bis mir dann auffiel, dass hier doch schon auffallend positiv über das ICO berichtet wird. Ich verlinke euch den „Artikel“ unten. Eigentlich ist es eher Werbung.

Das war jedoch noch nicht alles. Auf der Seite von e-Chat wird damit geworben auf welchen Portalen schon über e-Chat berichtet worden ist. Dort befindet sich unter anderem das Logo von BTC-Echo. Auch der Cointelegraph, bitcoin.com oder das Forbes Magazin sind dort aufgelistet. Ich vermute die meisten wenn nicht alle Artikel wurden gegen Bezahlung abgedruckt.

Staunen musste ich dann bei den Beiträgen vom „Cointelegraph“ und von „CryptoCoin News“. Dort wurde einfach der exakt gleiche Artikel zum Thema e-Chat veröffentlicht! Beim „Portal do Bitcoin“ wurde so wie es aussieht der Text einfach ins portugiesische übersetzt und fertig.

Die Links zu den drei gleichen „Artikeln“

https://www.ccn.com/first-decentralized-multi-task-e-chat-messenger-pre-ico-begins/

https://cointelegraph.com/press-releases/e-chat-pre-ico-first-decentralized-messenger-with-capabilities-of-a-multi-currency-crypto-wallet

https://portaldobitcoin.com/pre-ico-do-e-chat-primeiro-messenger-descentralizado-com-carteira-multi-criptomoedas-esta-procurando-parceiros/

Hier noch der von BTC-Echo:

https://www.btc-echo.de/e-chat-befindet-sich-in-seiner-ersten-ico-phase-die-in-2-wochen-enden-wird/

Ich schliesse daraus, dass die Artikel 1. natürlich alle gekauft sind und 2. sie sogar teilweise von e-Chat selber geschrieben wurden. Das geht gar nicht! Was soll denn dieser Mist? Sowas geht mir echt auf die Nerven…kaum haben die Krypto-Seiten eine gute Reichweite aufgebaut…schon nimmt man die Verantwortung nicht mehr ernst und schreibt irgendeinen Mist. Hauptsache man wird dafür bezahlt.

Hier wird deutlich wie aggressiv e-Chat versucht den Bekanntheitsgrad des ICO´s zu vergrößern um mehr Geld einzunehmen. Das erinnert mich an ein ICO das von Paris Hilton gepusht wurde und sich mittlerweile als Betrug herausgestellt hat.

Ich lasse meine Finger definitiv weg von e-Chat! Ein Investment kann ich auch dir nicht empfehlen. Ich denke aufgrund der oben genannten Punkte ist das Risiko eines Totalverlusts ziemlich hoch. Es kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege und der ECHT in den nächsten Jahren ein super Investment ist. Dann ist es eben so..es gibt in meinen Augen jedoch bessere Projekte in die man investieren kann.

Nun wünsche ich dir schöne, ruhige und gemütliche Weihnachtsfeiertage. Lass dich reichlich beschenken und falls du Geld bekommst…direkt in den Kryptomarkt damit 😀

Vermutlich werde ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr noch einmal zu Wort melden. Wundert euch jedoch nicht, falls es die nächsten Tage etwas ruhiger wird in der Welt der Kryptos.

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Peace out! Krypto auf!

Der Krypto Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu…und oh man, was war das bitte für ein geiles Jahr für die gesamte Kryptowelt! Wenn man sich die nüchternen Zahlen anschaut, könnte man fast meinen, dass alles nur ein zu schöner Traum ist. In 2017 sind die Themen Bitcoin, Blockchain und Krypto in der Welt angekommen. Es wurde so viel über die Kurse, die neue Technologie und über Projekte berichtet wie nie. Durch die enorme Berichterstattung wuchs natürlich auch die Anzahl der Kritiker. Gerade wirtschaftsnahe und konservative Zeitungen haben nicht mit Kritik gespart.

Ich finde man konnte dieses Jahr gut beobachten wie Börsenexperten, Analysten und Wirtschaftsjournalisten förmlich am Bitcoin verzweifelten. Immer wieder waren sie von den extremen Kursanstiegen überrascht und ratlos. Viele haben einfach noch nicht begriffen was die Blockchain und eine Kryptowährung wirklich ist und was damit alles möglich ist. Was man nicht versteht, das lehnt man erst einmal ab. Deshalb auch die vielen warnenden Worte aus der Finanzwelt im Jahr 2017. Oder ist es einfach nur Angst? 😀

Vielleicht ändert sich ja durch den Bitcoin Future in Zukunft. Obwohl ich mir noch immer nicht sicher bin, ob ich es gut finden soll, das die Finanzwelt Zugriff durch Wertpapiere auf Kryptos bekommt. Für die Akzeptanz und Verbreitung allerdings ist es allemal hilfreich.

Um einmal zu verdeutlichen wie heftig die Kryptowelt in 2017 gewachsen ist, zeige ich euch einige Zahlen vom 30.12.2016 und im Vergleich dazu die Zahl von heute:

Gesamte Marktkapitalisierung am

30.12.2016: 17,5 Milliarden Dollar

30.12.2017: 563 Milliarden Dollar

In einem Jahr ist die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen um 545,5 Milliarden Dollar gewachsen. In Prozent sind das 3200%!

Preis des Bitcoins am

30.12.2016: 951$

30.12.2017: 12 970$

Der Preis ist innerhalb von 12 Monaten um 12 019$ angestiegen. Das sind 1360%!

Preis Ether am

30.12.2016: 8$

30.12.2017: 709$

Ein Ether kostet damit 701$ mehr als noch vor einem Jahr. Prozentual ist das eine Steigerung von 8860%!

Preis Dash am

30.12.2016: 11$

30.12.2017: 996$

Als letztes blicken wir noch auf Dash. Ein Dash kostet 985$ mehr als noch vor einem Jahr. Auch hier noch das Wachstum in Prozent: 9050%!

Dash wäre damit die beste Investition in die „großen“ gewesen. Es kann sein, dass es einen kleinen Coin gibt, der innerhalb eines Jahres noch mehr zugelegt hat. Aber ich denke es ist klar geworden worauf ich hinaus will, denn diese Zahlen sind einfach irre und kaum zu begreifen. Damit ist natürlich auch ganz klar widerlegt, dass man hätte schon 2008 oder 2013 hätte einsteigen müssen um noch von den Kursanstiegen profitieren zu können.

Bei all der Euphorie darf man jedoch nicht vergessen, dass es in 2018 auch ganz anders laufen kann.

Hard Forks

Das Jahr 2017 war jedoch nicht nur von Kurszuwächsen geprägt, sondern es brachte auch viele neue Coins aus Blockchain Abspaltungen hervor. Es wurde geforkt bis zum abwinken. Allein auf Wikipedia zähle ich 19 Hard Forks des Bitcoins. Darunter Bitcoin Gold, Bitcoin Diamond, Super Bitcoin und natürlich Bitcoin Cash. Die erfolgreichste Abspaltung der Bitcoin Blockchain ist der Bitcoin Cash. Mit einer Marktkapitalisierung von 41 Milliarden Dollar steht reiht sich der BCH auf Platz 4 der größten Kryptos ein.

Von den vielen Forks kann man halten was man will, ich bin allerdings kein Fan davon. In meinen Augen wäre es sinnvoller als Community zusammenzustehen und an einer gemeinsamen Lösung für die vorhandenen Probleme zu arbeiten. Es macht keinen Sinn, sich sofort abzuspalten wenn man der Meinung ist dies oder jenes sollte anders geregelt werden. Einige meinen es mit ihren Forks bestimmt auch gut, schaden aber trotzdem der Krypto Community. Andere wiederum wollten durch einen Fork nur das schnelle Geld verdienen indem sie einen neuen Coin schaffen um ihn dann zu verkaufen. Ein gutes Beispiel ist der Bitcoin Gold, der in meinen Augen nur ein „Scam-Coin“ ist.

ICO´s

Natürlich dürfen in einem Jahresrückblick der Kryptowelt die ICO´s (Initial Coin Offerings) nicht fehlen. Insgesamt gab es 235 ICO´s im Jahr 2017. Dabei wurden 3,7 Milliarden Dollar in Kryptowährungen eingesammelt. Die mit 257 Millionen Dollar größte Summe konnte das Projekt Filecoin einsammeln. Mit 232 Millionen Dollar eingesammeltem Kapital war Tezos das nächst größte ICO. Auf Platz drei liegt EOS mit 185 Millionen Dollar.

Im Vergleich mit dem Jahr 2016 ist auch das ein enormer Anstieg. 2016 gab es insgesamt 46 ICO´s bei denen insgesamt 96 Millionen Dollar eingesammelt wurden. Damals konnte Waves mit 16,4 Millionen die größte Summe für sich verbuchen.

Für ICO´s war 2017 sicherlich ein sehr gutes Jahr. In den nächsten Jahren wird sich jedoch zeigen welche Projekte und welche Teams sich durchsetzen werden. Denn eines ist klar: Einige werden den Sprung nicht schaffen. Welche das sein werden, wird uns die Zeit zeigen.

Regierungen und Kryptowährungen

Teilweise Turbulent ging es auch in der Politik zu wenn es um das Thema Kryptowährung ging. Am heftigsten hat China auf den Kryptoboom reagiert. Dort wurden ICO´s kurzerhand vorerst komplett verboten und auch der Handel mit Kryptowährungen erheblich erschwert. In Großbritannien wird nun über eine Regulierung diskutiert. Südkorea hat vor ein paar Tagen bekannt gegeben, dass der anonyme Handel mit Kryptos im Inland nicht mehr erlaubt sein soll. Russland steht dem Bereich der Kryptos auch eher skeptisch entgegen und will sogar einen eigenen Kryptorubel an den Start bringen.

In Japen hingegen ist der Bitcoin bereits als offizielles Zahlungsmittel zugelassen. In der Schweiz akzeptieren immer mehr Behörden den Bitcoin als Zahlungsmittel. Es gibt also wie immer, solche und solche Staaten. Ich frage mich jedoch immer: Wie soll eine nationale Regierung eine Sache regulieren die unabhängig von Grenzen und Staaten funktioniert? Das Jahr 2018 bleibt in dieser Hinsicht also spannend.

Von der deutschen Regierung habe ich bis jetzt noch wenig bis gar nichts gehört. Die Bafin hat vor ICO´s und den volatilen Kursen gewarnt, jedoch ist mir nicht bekannt dass Deutschland in naher Zukunft regulierend eingreifen will. Sehr positiv ist, dass die EU auch noch keine Regulierung vorsieht. Das ganze Thema Kryptowährung sei schlichtweg noch zu klein und man sehe keine Notwendigkeit einzugreifen. Ähnlich sehen das auch die Amerikaner…das freut mich. Für die Kryptowelt heißt das: Es ist noch potenzial nach oben da!

Unterm Strich war es für die Kryptowelt ein Boom-Jahr. Ich denke da sind wir alle einer Meinung. Die Verbreitung im Mainstream hat begonnen und wird auch in 2018 weiter voranschreiten. Die Akzeptanz wird steigen und mehr Leute werden den Schritt in die Welt der Kryptos wagen. Davon bin ich überzeugt.

Das wars von mir für dieses Jahr! Auf den Social Media Seiten werde ich nach wie vor aktiv sein. Hier auf meiner Seite jedoch erst wieder im neuen Jahr. Deshalb wünsche dir an dieser Stelle einen super Start ins Jahr 2018! Viel Glück bei deinen Entscheidungen und natürlich massive Gewinne 🙂

Vielen Dank für euren super Support! Peace out!

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Die Netzneutralität ist in Gefahr!

Am 14. Dezember 2017 hat die amerikanische Telekommunikationsbehörde (FCC) über die Zukunft der Netzneutralität abgestimmt. Ergebnis der Abstimmung ist: Die Neutralität der Daten im Netz wird abgeschafft. Möglich wurde das durch eine neu Besetzung des Chefpostens der FCC durch einen Republikaner Namens Ajit Varadaraj Pai. Die Abstimmung ging 3 zu 2 für die Reps aus.

Was ist Netzneutralität?

Im Internet werden bekanntlich Milliarden an Datenpaketen pro Sekunde über die ganze Welt verschickt. Alles was über das Internet kommuniziert wird, wird in solchen Datenpakten von Server zu Server transportiert.

Unter Neutralität der Daten versteht man folgendes: Egal was für eine Art von Daten versendet werden müssen, alle Pakete werden gleich behandelt. Keiner wird bevorzugt. Klar…wenn man eine schnellere Internetverbindung hat, geht das mit dem verschicken der Daten schneller…aber das liegt allein am besseren Zugang.

Die FCC hat nun beschlossen, dass dem in Zukunft nicht mehr so ist. Nun soll es möglich sein sog. „Datenautobahnen“ zu schaffen. Sprich es kann für Geld eine Bevorzugung der Daten gekauft werden. Damit ist es für einzelne Unternehmen möglich ihre Internetseiten besser und schneller erreichbar zu machen. Egal ob es jetzt einzelne Seiten von Unternehmen, Streaming-Diensten, Social Medias oder Online Zeitungen sind. Problem dabei ist, dass große Unternehmen mit viel Geld sich dann natürlich schnellere Daten leisten können als zum Beispiel ein kleines Startup oder eine kleine Nachrichtenagentur. Das Grundprinzip des Internets wird damit abgeschafft.

Zur Erinnerung, die 3 Gebote der Netzneutralität in den USA:

  • Keine Websperren für rechtmäßige Inhalte, Anwendungen, Dienste oder unschädliche Geräte.
  • Keine Tempobremsen (Throttling) für „legalen Internetverkehr“ auf Basis rechtmäßiger Inhalte, Anwendungen, Dienste oder unschädlicher Geräte.
  • Keine Bevorzugung legalen Internetverkehrs gegenüber anderem legalen Internetverkehr im Austausch gegen Zuwendungen jeglicher Art. Auch eigene Inhalte und Dienste dürfen die Breitbandanbieter nicht bevorzugen.

(Habe ich auf heise.de gefunden. Ich stelle euch den Link zum Artikel unten rein)

Auswirkungen auf Kryptowährungen?

Aktuell scheint die Nachricht die Kryptomärkte nicht sonderlich zu interessieren. Denn die Kurse steigen und steigen weiter. Jedoch könnte eine Einschränkung der Netzneutralität auch negativeAuswirkungen auf die Kryptowelt haben.

„Netzbetreiber könnten zukünftig möglicherweise den Zugang zu Börsen, die Geschwindigkeit von Transaktionen kontrollieren und ihre eigenen Kryptowährungen deren Zugang gegenüber anderen priorisieren“

Dieser Meinung ist Justin Tabb CEO des amerikanischen Startups Substratum Network.

Regierungen könnten somit auch Druck auf die Netzbetreiber aufbauen um diese zu Drosselungen oder Blockierungen gegen Seiten aus der Kryptowelt zu bewegen. Bis jetzt ist davon noch nichts zu spüren. Hoffentlich bleibt das so.

Auswirkungen auf Europa?

Zunächst sollten wir keine großen Veränderungen spüren. Kurz oder mittelfristig könnte es für Europa sogar von Vorteil sein dass es hier noch eine Netzneutralität gibt. Denn amerikanische Startups wären aufgrund dieser Änderung gegenüber den bereits großen Firmen klar im Nachteil. Einige könnten zu dem Schluss kommen dass es in Europa möglicherweise bessere Entwicklungsmöglichkeiten und einen fairen Wettbewerb gibt.

Langfristig jedoch könnte so eine Abschaffung der Neutralität auch in Europa Realität werden. In der Vergangenheit war es oft so, dass sich Trends im Bereich Internet aus den USA nach Europa ausgebreitet haben. Hoffentlich bleibt die EU bei diesem Thema vernünftig und erhält die Netzneutralität.

Es gibt Hoffnung!

Bei all den schlechten Nachrichten gibt es jedoch auch einen Hoffnungsschimmer. Der Kongress in den USA muss die Entscheidung der FCC noch bestätigen. Auch wenn dort die Reps in der Überzahl sind, wäre es möglich dass einige durch den Druck der Öffentlichkeit doch noch zur Vernunft kommen. Sollte es schlussendlich doch zur Abschaffung der Neutralität kommen, werden wohl Gerichte über die Zukunft entscheiden. Staaten wie New York, Oregon, Illinois und Massachusetts haben schon angekündigt gegen den Beschluss zu klagen.

Zum Schluss noch drei Artikel zum Thema:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-Abschaffung-US-Staaten-wollen-Netzneutralitaet-foerdern-oder-einklagen-3920201.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wie-das-ende-der-netzneutralitaet-die-demokratie-gefaehrdet-a-1183772.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-So-soll-die-Netzneutralitaet-abgeschafft-werden-3901638.html?artikelseite=all

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