Die vergangenen Tage waren mal wieder von neuen Rekorden, brutalen Kurszuwächsen und Einbrüchen, Regulierungen der Staaten, und natürlich von „Blockchain-Katzen“ geprägt.

Fangen wir am Besten mit der furiosesten Krypto dieser Woche an…nämlich IOTA. Puuuhh. Erst einmal tief durchatmen.

Was geht bei IOTA gerade ab?

Der IOTA Token ist zwischen dem 27. November 2017 und dem 06. Dezember 2017 von 0,83$ auf zwischenzeitlich 5,55$ pro Stück angestiegen. Aktuell liegt er bei 4,13$. Es sieht fast so aus, als ob der Hype in den letzten Stunden zum erliegen gekommen ist. Genauso gut könnte auch Schwung geholt werden und dann weiter ab nach oben. Die berühmte Glaskugel wäre hilfreich.

Nun aber dazu was den Hype um IOTA ausgelöst hat:

Am 28. November 2017 aktualisierte die IOTA Foundation ihren Blog und kündigte an einen Marktplatz für Daten zu eröffnen. In diesem Blogeintrag werden die Daten als das neue Öl der Wirtschaft bezeichnet. Ich erinnere mich wie Frau Merkel bereits ähnliche Worte gesagt hat. Der Meinung bin ich übrigens auch. Daten werden der Rohstoff der Zukunft sein. Des Weiteren gab IOTA bekannt, dass unter anderem Microsoft, Bosch, Fujitsu, Deutsche Telekom und weitere Firmen bereits mit an Board sind.

Auf der neuen Plattform die IOTA geschaffen hat, sollen Daten direkt zwischen einem Sensor und dem Empfänger kommunizieren ohne den Umweg über einen Server gehen zu müssen. Wenn man einen Sensor der z.B. die Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst an das Netzwerk anschließt, kann man diese Daten direkt an jemanden verkaufen. Mir käme da spontan eine Wetter-App in den Sinn.

Dass IOTA deshalb aber gleich so eskaliert…damit hatte ich, und sonst wohl auch niemand gerechnet. Es geht nach oben..das ist klar. Ich jedoch habe meine bei 2,87$ verkauft weil ich dort in der Nähe das Ende des Push´s vermutet habe….die oben angesprochene Glaskugel. Jetzt hoffe ich überhaupt wieder einigermaßen günstig in IOTA investieren zu können. Mal sehen wie es weitergeht.

Ethereum im Katzenfieber

Vielleicht haben es einige von euch auf meinen Social-Media Seiten schon mitbekommen. Seit einigen Tagen wird die ETH-Blockchain von einem Katzenspiel Namens „CryptoKitties“ in die Mangel genommen.

In diesem Spiel ist es möglich Katzen zu halten und zu züchten. Zuerst braucht man natürlich eine weibliche und eine männliche Katze die man sich für ETH kaufen kann. Wenn man diese hat, kann man eine Paarung anstoßen. So wird aus den Genen von Mutter, Vater und einigen Zufälligen eine neue Babykatze geboren. Die man dann weiterverkaufen, oder eben weiter züchten kann. Alle Transaktionen die hierbei ausgelöst werden, werden von der ETH-Blockchain verarbeitet. Und genau da zeigt sich das Problem.

Dieses Spiel macht deutlich, dass Ethereum noch lange nicht da ist wo es hin will. Eigentlich soll es eine Plattform mit vielen unterschiedlichen Anwendungen (Dapps) sein, die alle mit Smart Contacts funktionieren. Jedoch bringt bereits eine Dapp (CryptoKitties) die Blockchain schon an Ihre Grenzen. 13% des gesamten Gas Verbrauchs der Blockchain werden für die CryptoKitties benötigt. Man muss sich nur einmal vorstellen, was ein Spiel in dem wirklich was gespielt werden kann für Ansprüche an die Blockchain hätte. Es würde aktuell einfach nicht funktionieren. Deshalb muss weiter an der Skalierung gearbeitet werden. Darüber aber ein andermal.

Monero im Höhenflug

Auch die etwas kleinere Kryptowährung Monero hat in den letzten Tagen ordentlich Gas gegeben. Am 2. Dezember 2017 stand sie noch bei 190$. Jetzt bei 295$! Nicht so schlecht. Glückwunsch an alle die Moneros in ihrem Blockfolio haben.

Ausschlag zu diesem Anstieg dürfte die fortschreitende Etablierung im Mainstream sein. Mehrere Künstler, darunter Mariah Carey und G-Eazy bieten die Bezahlung ihrer Platten zum ersten Mal auch in Monero an. Es gibt sogar 15% Rabatt. Monero ist glaube ich auch deshalb so beliebt weil es eben sehr anonym ist. Im Vergleich zum Bitcoin ist das noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Vergleichbar ist Monero mit Zcasch, die sogar schon von Edward Snowden empfohlen wurde. Bei Bitcoin hingegen bekommen die Behörden mit etwas Aufwand in der Regel immer raus wer der Besitzer ist. Gutes Beispiel hierfür ist die Börse Coinbase. Diese musste erst kürzlich tausende Nutzerdaten an die amerikanischen Behörden übergeben weil diese Steuerhinterziehung vermutete.

Aufregende Zeit liegt vor uns

Ich freue mich riesig auf das was in Zukunft im Bereich Kryptos noch alles auf uns zukommt. Sicher ist, es wird nicht immer so perfekt laufen wie in diesem Jahr. Es wird spannend zu sehen, wie die Staaten auf den Siegeszug reagieren. Einige haben sich ja schon öfters eher skeptisch zu Wort gemeldet. Andere haben bereits Regulierungen angestoßen. China hat schon mit Verboten um sich geworfen. Geholfen hat es bisher nichts. Auch wird das Verhalten der Banken in Zukunft sehr spannend werden. Positives haben wir Stand heute kaum etwas gehört. Wundert mich allerdings nicht. Durch Kryptos verlieren Banken ihr Geldmonopol. Nicht zu vergessen die Futures, die ab Mitte Dezember an einigen Börsen gehandelt werden können. Werden sie den Kurs des Bitcoins stabilisieren? Ist es nur ein Versuch der Banken den Bitcoin zu zerstören? (Habe ich auf Steemit in einem Eintrag gelesen…den Gedanke fand ich Recht interessant) Es wird auf alle Fälle eine aufregende Zeit! Wir sind dabei!

Krypto auf!

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