Das e-chat ICO – Und warum ich nicht investiere

Eigentlich wollte ich heute darüber schreiben wie ich in das ICO „e-Chat“ investiert habe. Doch das kann ich nicht…weil ich nach weiterer Recherche zu dem Schluss gekommen bin, dass ich nicht investiere. Nun schreibe ich über das „Warum?“ Außerdem will ich euch euch am Beispiel von e-Chat zeigen, dass auch in der Kryptowelt reichlich getrickst wird.

Zunächst einmal zum ICO: Aktuell läuft die zweite Runde des ICO´s. Man bekommt für 1 BTC

18 931 ECH-Token. Für einen ETH gibt es 927 ECHT. In Dollar sind das 0,8$ pro ECHT. Es kann jedoch auch mit Litecoin, BitcoinCash, Dash, EthereumClassic und BitcoinGold investiert werden. Noch 7 Tage läuft das ICO, dann ist die Aktion vorbei.

Was ist e-Chat?

e-Chat möchte ein dezentraler anonymer multitasking Messenger sein mit dem man Geld verdienen kann. Klingt erst einmal schön…Mich hat es direkt an We-Chat aus China erinnert. Genauso wie We-Chat möchte auch e-Chat eine Multifunktionsplattform sein. Man soll chatten, Sprach und Videonachrichten senden, Gruppenchats eröffnen, Zahlungen mit Kryptowährungen und normalen Überweisungen abwickeln können. Des Weiteren soll man sich ein Profil ähnlich wie bei Facebook oder Instagram erstellen können. Die Bereiche Social Media, Chats, Shopping und Finanzen sind damit in einer Anwendung vereint. Somit wäre es wie bei We-Chat möglich einen großen Teil seines Lebens mit e-Chat zu verwalten und zu organisieren. Natürlich soll bei e-Chat alles dezentral und verschlüsselt sein. Dies ist für mich der einzige Unterschied zum bereits in China weit verbreitenen We-Chat der Firma Tencent. Ach ja…der ECH-Token ist übrigens ein ERC-20 Token. Er basiert also auf der Ethereum Blockchain.

Die Tatsache dass e-Chat in Hong Kong ansässig ist und nicht in China macht für mich Sinn. Direkt in China ist es wohl unmöglich eine anonyme und verschlüsselte Anwendung auf den Markt zu bringen ohne dass der Staat eingreift. Außerdem sind in China ICO´s aktuell verboten. Ob es aus der Stadt mit dem Sonderstatus Hong Kong funktioniert kann ich nicht sagen. Ich bin jedoch skeptisch. Sollte es funktionieren, wird es dennoch schwer die Dapp in China am Staat vorbei für alle Nutzer zugänglich zu machen. Bessere Chancen hat das Unternehmen wohl wenn sie sich auf Europa oder Amerika konzentrieren. Und das machen sie auch. Auf der offiziellen Seite gibt es das Whitepaper in 12 verschiedenen Sprachen. Das hab ich so auch noch nicht gesehen. Auch eine deutsche Version ist verfügbar…das deutsch ist jedoch ziemlich holprig.

Zu viele negative Eindrücke

Dieses holprige deutsch war für mich ein erster Indiz für ein möglicherweise schlechtes Investment. Ich meine, wenn ich schon ein Dokument in eine andere Sprache übersetze, dann sehe ich zu, dass es auch richtig ist indem ich einen Dolmetscher damit beauftrage und eben nicht den Google Übersetzer. Das hätte ich dem Team aber noch verziehen.

Nicht so leicht zu verzeihen ist die Tatsache, dass praktisch nichts über das Team hinter e-Chat auf der offiziellen Seite bekannt gegeben wird. Von einem guten ICO erwarte ich, dass ich ohne großen Aufwand rausfinden kann wer hinter einem Projekt steckt. Es gibt zwar auch bei e-Chat eine kleine Auflistung des Teams und jeder hat ein Profil bei LinkedIn…bringt mir jedoch nichts, da ich auf LinkedIn nicht angemeldet bin. Ich erwarte keine Romane von den Gründern, aber eine kurze Vorstellung, die bisherige Laufbahn, Ausbildung usw. würde ich schon gerne von den einzelnen Gründern erfahren. Ein paar Namen habe ich dann einfach gegoogelt, gefunden habe ich wenig. Ein Teammitglied war früher bei der Deutschen Bank. Das alles erweckt bei mit kein Vertrauen.

Auch hat es mich gewundert, dass im Team kein einziger Programmierer oder Blockchain Entwickler ist. Ich meine, das Projekt ist jetzt nicht gerade klein, der Programmieraufwand dürfte immens werden, denn aktuell kann die Dapp nicht viel mehr als Nachrichten versenden. Wer soll denn die ganzen Zeilen an Code schreiben die es braucht um eine solche Plattform zu bauen? Marketing Manager, General Manager, Projekt Manager oder Marketing Strategen bekommen das glaube ich nicht hin.

Gekaufte Artikel

Zu 100% von einem Investment abgeschreckt hat mich dann die ziemlich aggressive Marketing Strategie von e-Chat. Ich habe auf der Seite von BTC-Echo bereits einige Werbebanner von e-Chat gesehen. Auch der Artikel den BTC-Echo über das e-Chat ICO gepostet hat, war mit „Sponsored“ gekennzeichnet. Mir ist das anfangs gar nicht aufgefallen…bis mir dann auffiel, dass hier doch schon auffallend positiv über das ICO berichtet wird. Ich verlinke euch den „Artikel“ unten. Eigentlich ist es eher Werbung.

Das war jedoch noch nicht alles. Auf der Seite von e-Chat wird damit geworben auf welchen Portalen schon über e-Chat berichtet worden ist. Dort befindet sich unter anderem das Logo von BTC-Echo. Auch der Cointelegraph, bitcoin.com oder das Forbes Magazin sind dort aufgelistet. Ich vermute die meisten wenn nicht alle Artikel wurden gegen Bezahlung abgedruckt.

Staunen musste ich dann bei den Beiträgen vom „Cointelegraph“ und von „CryptoCoin News“. Dort wurde einfach der exakt gleiche Artikel zum Thema e-Chat veröffentlicht! Beim „Portal do Bitcoin“ wurde so wie es aussieht der Text einfach ins portugiesische übersetzt und fertig.

Die Links zu den drei gleichen „Artikeln“

https://www.ccn.com/first-decentralized-multi-task-e-chat-messenger-pre-ico-begins/

https://cointelegraph.com/press-releases/e-chat-pre-ico-first-decentralized-messenger-with-capabilities-of-a-multi-currency-crypto-wallet

https://portaldobitcoin.com/pre-ico-do-e-chat-primeiro-messenger-descentralizado-com-carteira-multi-criptomoedas-esta-procurando-parceiros/

Hier noch der von BTC-Echo:

https://www.btc-echo.de/e-chat-befindet-sich-in-seiner-ersten-ico-phase-die-in-2-wochen-enden-wird/

Ich schliesse daraus, dass die Artikel 1. natürlich alle gekauft sind und 2. sie sogar teilweise von e-Chat selber geschrieben wurden. Das geht gar nicht! Was soll denn dieser Mist? Sowas geht mir echt auf die Nerven…kaum haben die Krypto-Seiten eine gute Reichweite aufgebaut…schon nimmt man die Verantwortung nicht mehr ernst und schreibt irgendeinen Mist. Hauptsache man wird dafür bezahlt.

Hier wird deutlich wie aggressiv e-Chat versucht den Bekanntheitsgrad des ICO´s zu vergrößern um mehr Geld einzunehmen. Das erinnert mich an ein ICO das von Paris Hilton gepusht wurde und sich mittlerweile als Betrug herausgestellt hat.

Ich lasse meine Finger definitiv weg von e-Chat! Ein Investment kann ich auch dir nicht empfehlen. Ich denke aufgrund der oben genannten Punkte ist das Risiko eines Totalverlusts ziemlich hoch. Es kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege und der ECHT in den nächsten Jahren ein super Investment ist. Dann ist es eben so..es gibt in meinen Augen jedoch bessere Projekte in die man investieren kann.

Nun wünsche ich dir schöne, ruhige und gemütliche Weihnachtsfeiertage. Lass dich reichlich beschenken und falls du Geld bekommst…direkt in den Kryptomarkt damit 😀

Vermutlich werde ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr noch einmal zu Wort melden. Wundert euch jedoch nicht, falls es die nächsten Tage etwas ruhiger wird in der Welt der Kryptos.

Checkt meine Seiten😉

https://steemit.com/@kryptoblogger

https://www.facebook.com/kryptoblogger.org/

https://twitter.com/krypto_blogger

Peace out! Krypto auf!

Der Krypto Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu…und oh man, was war das bitte für ein geiles Jahr für die gesamte Kryptowelt! Wenn man sich die nüchternen Zahlen anschaut, könnte man fast meinen, dass alles nur ein zu schöner Traum ist. In 2017 sind die Themen Bitcoin, Blockchain und Krypto in der Welt angekommen. Es wurde so viel über die Kurse, die neue Technologie und über Projekte berichtet wie nie. Durch die enorme Berichterstattung wuchs natürlich auch die Anzahl der Kritiker. Gerade wirtschaftsnahe und konservative Zeitungen haben nicht mit Kritik gespart.

Ich finde man konnte dieses Jahr gut beobachten wie Börsenexperten, Analysten und Wirtschaftsjournalisten förmlich am Bitcoin verzweifelten. Immer wieder waren sie von den extremen Kursanstiegen überrascht und ratlos. Viele haben einfach noch nicht begriffen was die Blockchain und eine Kryptowährung wirklich ist und was damit alles möglich ist. Was man nicht versteht, das lehnt man erst einmal ab. Deshalb auch die vielen warnenden Worte aus der Finanzwelt im Jahr 2017. Oder ist es einfach nur Angst? 😀

Vielleicht ändert sich ja durch den Bitcoin Future in Zukunft. Obwohl ich mir noch immer nicht sicher bin, ob ich es gut finden soll, das die Finanzwelt Zugriff durch Wertpapiere auf Kryptos bekommt. Für die Akzeptanz und Verbreitung allerdings ist es allemal hilfreich.

Um einmal zu verdeutlichen wie heftig die Kryptowelt in 2017 gewachsen ist, zeige ich euch einige Zahlen vom 30.12.2016 und im Vergleich dazu die Zahl von heute:

Gesamte Marktkapitalisierung am

30.12.2016: 17,5 Milliarden Dollar

30.12.2017: 563 Milliarden Dollar

In einem Jahr ist die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen um 545,5 Milliarden Dollar gewachsen. In Prozent sind das 3200%!

Preis des Bitcoins am

30.12.2016: 951$

30.12.2017: 12 970$

Der Preis ist innerhalb von 12 Monaten um 12 019$ angestiegen. Das sind 1360%!

Preis Ether am

30.12.2016: 8$

30.12.2017: 709$

Ein Ether kostet damit 701$ mehr als noch vor einem Jahr. Prozentual ist das eine Steigerung von 8860%!

Preis Dash am

30.12.2016: 11$

30.12.2017: 996$

Als letztes blicken wir noch auf Dash. Ein Dash kostet 985$ mehr als noch vor einem Jahr. Auch hier noch das Wachstum in Prozent: 9050%!

Dash wäre damit die beste Investition in die „großen“ gewesen. Es kann sein, dass es einen kleinen Coin gibt, der innerhalb eines Jahres noch mehr zugelegt hat. Aber ich denke es ist klar geworden worauf ich hinaus will, denn diese Zahlen sind einfach irre und kaum zu begreifen. Damit ist natürlich auch ganz klar widerlegt, dass man hätte schon 2008 oder 2013 hätte einsteigen müssen um noch von den Kursanstiegen profitieren zu können.

Bei all der Euphorie darf man jedoch nicht vergessen, dass es in 2018 auch ganz anders laufen kann.

Hard Forks

Das Jahr 2017 war jedoch nicht nur von Kurszuwächsen geprägt, sondern es brachte auch viele neue Coins aus Blockchain Abspaltungen hervor. Es wurde geforkt bis zum abwinken. Allein auf Wikipedia zähle ich 19 Hard Forks des Bitcoins. Darunter Bitcoin Gold, Bitcoin Diamond, Super Bitcoin und natürlich Bitcoin Cash. Die erfolgreichste Abspaltung der Bitcoin Blockchain ist der Bitcoin Cash. Mit einer Marktkapitalisierung von 41 Milliarden Dollar steht reiht sich der BCH auf Platz 4 der größten Kryptos ein.

Von den vielen Forks kann man halten was man will, ich bin allerdings kein Fan davon. In meinen Augen wäre es sinnvoller als Community zusammenzustehen und an einer gemeinsamen Lösung für die vorhandenen Probleme zu arbeiten. Es macht keinen Sinn, sich sofort abzuspalten wenn man der Meinung ist dies oder jenes sollte anders geregelt werden. Einige meinen es mit ihren Forks bestimmt auch gut, schaden aber trotzdem der Krypto Community. Andere wiederum wollten durch einen Fork nur das schnelle Geld verdienen indem sie einen neuen Coin schaffen um ihn dann zu verkaufen. Ein gutes Beispiel ist der Bitcoin Gold, der in meinen Augen nur ein „Scam-Coin“ ist.

ICO´s

Natürlich dürfen in einem Jahresrückblick der Kryptowelt die ICO´s (Initial Coin Offerings) nicht fehlen. Insgesamt gab es 235 ICO´s im Jahr 2017. Dabei wurden 3,7 Milliarden Dollar in Kryptowährungen eingesammelt. Die mit 257 Millionen Dollar größte Summe konnte das Projekt Filecoin einsammeln. Mit 232 Millionen Dollar eingesammeltem Kapital war Tezos das nächst größte ICO. Auf Platz drei liegt EOS mit 185 Millionen Dollar.

Im Vergleich mit dem Jahr 2016 ist auch das ein enormer Anstieg. 2016 gab es insgesamt 46 ICO´s bei denen insgesamt 96 Millionen Dollar eingesammelt wurden. Damals konnte Waves mit 16,4 Millionen die größte Summe für sich verbuchen.

Für ICO´s war 2017 sicherlich ein sehr gutes Jahr. In den nächsten Jahren wird sich jedoch zeigen welche Projekte und welche Teams sich durchsetzen werden. Denn eines ist klar: Einige werden den Sprung nicht schaffen. Welche das sein werden, wird uns die Zeit zeigen.

Regierungen und Kryptowährungen

Teilweise Turbulent ging es auch in der Politik zu wenn es um das Thema Kryptowährung ging. Am heftigsten hat China auf den Kryptoboom reagiert. Dort wurden ICO´s kurzerhand vorerst komplett verboten und auch der Handel mit Kryptowährungen erheblich erschwert. In Großbritannien wird nun über eine Regulierung diskutiert. Südkorea hat vor ein paar Tagen bekannt gegeben, dass der anonyme Handel mit Kryptos im Inland nicht mehr erlaubt sein soll. Russland steht dem Bereich der Kryptos auch eher skeptisch entgegen und will sogar einen eigenen Kryptorubel an den Start bringen.

In Japen hingegen ist der Bitcoin bereits als offizielles Zahlungsmittel zugelassen. In der Schweiz akzeptieren immer mehr Behörden den Bitcoin als Zahlungsmittel. Es gibt also wie immer, solche und solche Staaten. Ich frage mich jedoch immer: Wie soll eine nationale Regierung eine Sache regulieren die unabhängig von Grenzen und Staaten funktioniert? Das Jahr 2018 bleibt in dieser Hinsicht also spannend.

Von der deutschen Regierung habe ich bis jetzt noch wenig bis gar nichts gehört. Die Bafin hat vor ICO´s und den volatilen Kursen gewarnt, jedoch ist mir nicht bekannt dass Deutschland in naher Zukunft regulierend eingreifen will. Sehr positiv ist, dass die EU auch noch keine Regulierung vorsieht. Das ganze Thema Kryptowährung sei schlichtweg noch zu klein und man sehe keine Notwendigkeit einzugreifen. Ähnlich sehen das auch die Amerikaner…das freut mich. Für die Kryptowelt heißt das: Es ist noch potenzial nach oben da!

Unterm Strich war es für die Kryptowelt ein Boom-Jahr. Ich denke da sind wir alle einer Meinung. Die Verbreitung im Mainstream hat begonnen und wird auch in 2018 weiter voranschreiten. Die Akzeptanz wird steigen und mehr Leute werden den Schritt in die Welt der Kryptos wagen. Davon bin ich überzeugt.

Das wars von mir für dieses Jahr! Auf den Social Media Seiten werde ich nach wie vor aktiv sein. Hier auf meiner Seite jedoch erst wieder im neuen Jahr. Deshalb wünsche dir an dieser Stelle einen super Start ins Jahr 2018! Viel Glück bei deinen Entscheidungen und natürlich massive Gewinne 🙂

Vielen Dank für euren super Support! Peace out!

Checkt meine Seiten😉

https://steemit.com/@kryptoblogger

https://www.facebook.com/kryptoblogger.org/

https://twitter.com/krypto_blogger

Krypto auf!

Die Netzneutralität ist in Gefahr!

Am 14. Dezember 2017 hat die amerikanische Telekommunikationsbehörde (FCC) über die Zukunft der Netzneutralität abgestimmt. Ergebnis der Abstimmung ist: Die Neutralität der Daten im Netz wird abgeschafft. Möglich wurde das durch eine neu Besetzung des Chefpostens der FCC durch einen Republikaner Namens Ajit Varadaraj Pai. Die Abstimmung ging 3 zu 2 für die Reps aus.

Was ist Netzneutralität?

Im Internet werden bekanntlich Milliarden an Datenpaketen pro Sekunde über die ganze Welt verschickt. Alles was über das Internet kommuniziert wird, wird in solchen Datenpakten von Server zu Server transportiert.

Unter Neutralität der Daten versteht man folgendes: Egal was für eine Art von Daten versendet werden müssen, alle Pakete werden gleich behandelt. Keiner wird bevorzugt. Klar…wenn man eine schnellere Internetverbindung hat, geht das mit dem verschicken der Daten schneller…aber das liegt allein am besseren Zugang.

Die FCC hat nun beschlossen, dass dem in Zukunft nicht mehr so ist. Nun soll es möglich sein sog. „Datenautobahnen“ zu schaffen. Sprich es kann für Geld eine Bevorzugung der Daten gekauft werden. Damit ist es für einzelne Unternehmen möglich ihre Internetseiten besser und schneller erreichbar zu machen. Egal ob es jetzt einzelne Seiten von Unternehmen, Streaming-Diensten, Social Medias oder Online Zeitungen sind. Problem dabei ist, dass große Unternehmen mit viel Geld sich dann natürlich schnellere Daten leisten können als zum Beispiel ein kleines Startup oder eine kleine Nachrichtenagentur. Das Grundprinzip des Internets wird damit abgeschafft.

Zur Erinnerung, die 3 Gebote der Netzneutralität in den USA:

  • Keine Websperren für rechtmäßige Inhalte, Anwendungen, Dienste oder unschädliche Geräte.
  • Keine Tempobremsen (Throttling) für „legalen Internetverkehr“ auf Basis rechtmäßiger Inhalte, Anwendungen, Dienste oder unschädlicher Geräte.
  • Keine Bevorzugung legalen Internetverkehrs gegenüber anderem legalen Internetverkehr im Austausch gegen Zuwendungen jeglicher Art. Auch eigene Inhalte und Dienste dürfen die Breitbandanbieter nicht bevorzugen.

(Habe ich auf heise.de gefunden. Ich stelle euch den Link zum Artikel unten rein)

Auswirkungen auf Kryptowährungen?

Aktuell scheint die Nachricht die Kryptomärkte nicht sonderlich zu interessieren. Denn die Kurse steigen und steigen weiter. Jedoch könnte eine Einschränkung der Netzneutralität auch negativeAuswirkungen auf die Kryptowelt haben.

„Netzbetreiber könnten zukünftig möglicherweise den Zugang zu Börsen, die Geschwindigkeit von Transaktionen kontrollieren und ihre eigenen Kryptowährungen deren Zugang gegenüber anderen priorisieren“

Dieser Meinung ist Justin Tabb CEO des amerikanischen Startups Substratum Network.

Regierungen könnten somit auch Druck auf die Netzbetreiber aufbauen um diese zu Drosselungen oder Blockierungen gegen Seiten aus der Kryptowelt zu bewegen. Bis jetzt ist davon noch nichts zu spüren. Hoffentlich bleibt das so.

Auswirkungen auf Europa?

Zunächst sollten wir keine großen Veränderungen spüren. Kurz oder mittelfristig könnte es für Europa sogar von Vorteil sein dass es hier noch eine Netzneutralität gibt. Denn amerikanische Startups wären aufgrund dieser Änderung gegenüber den bereits großen Firmen klar im Nachteil. Einige könnten zu dem Schluss kommen dass es in Europa möglicherweise bessere Entwicklungsmöglichkeiten und einen fairen Wettbewerb gibt.

Langfristig jedoch könnte so eine Abschaffung der Neutralität auch in Europa Realität werden. In der Vergangenheit war es oft so, dass sich Trends im Bereich Internet aus den USA nach Europa ausgebreitet haben. Hoffentlich bleibt die EU bei diesem Thema vernünftig und erhält die Netzneutralität.

Es gibt Hoffnung!

Bei all den schlechten Nachrichten gibt es jedoch auch einen Hoffnungsschimmer. Der Kongress in den USA muss die Entscheidung der FCC noch bestätigen. Auch wenn dort die Reps in der Überzahl sind, wäre es möglich dass einige durch den Druck der Öffentlichkeit doch noch zur Vernunft kommen. Sollte es schlussendlich doch zur Abschaffung der Neutralität kommen, werden wohl Gerichte über die Zukunft entscheiden. Staaten wie New York, Oregon, Illinois und Massachusetts haben schon angekündigt gegen den Beschluss zu klagen.

Zum Schluss noch drei Artikel zum Thema:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Nach-Abschaffung-US-Staaten-wollen-Netzneutralitaet-foerdern-oder-einklagen-3920201.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wie-das-ende-der-netzneutralitaet-die-demokratie-gefaehrdet-a-1183772.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-So-soll-die-Netzneutralitaet-abgeschafft-werden-3901638.html?artikelseite=all

Checkt meine Seiten😉

https://steemit.com/@kryptoblogger

https://www.facebook.com/kryptoblogger.org/

https://twitter.com/krypto_blogger

Krypto Auf!

Kryptos gegen das Geldsystem?

Schon öfters wurde ich bisher gefragt warum ich eigentlich an Kryptowährungen glaube und warum ich überzeugt bin dass sich einige Kryptos in Zukunft durchsetzen werden. Ich freue mich immer über diese Frage, denn mal abgesehen von den Gewinnmöglichkeiten die sich bieten wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt, ist es vor allem die Idee des dezentralen, unabhängigen, deflationären und teilweise auch anonymen Zahlungsverkehrs der ohne eine Bank durch gewisse Kryptos möglich wird.

Um zu Verstehen was ich damit meine, müssen wir zuerst einen Blick auf das aktuelle Geldsystem mit sog. Fiatwährungen (Euro, Dollar usw.) werfen. Zur Zeit haben wir die Situation, dass nur Banken die Möglichkeit haben Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Sprich, die Banken haben das alleinige Geldmonopol. Um euch den Vorgang etwas zu verdeutlichen hier ein kurzes Beispiel:

Beispiel:

Herr Lauch hat gerade 1.000€ verdient indem er sein altes Auto verkauft hat. Dieses Geld bringt er nun zu seiner Bank und bekommt es auf sein Konto gutgeschrieben. Die Bank hat nun 1.000€ mehr zur Verfügung. Als „Belohnung“ bekommt Herr Lauch von der Bank Zinsen. Im Gegenzug darf die Bank mit dem Geld von Herr Lauch „arbeiten“ indem sie es an andere Personen oder Firmen verleiht oder es investiert.

Der springende Punkt ist: Die Bank hat 1.000€ bekommen, darf aber 10.000€ verleihen. Die 9.000€ Differenz an Geld gibt es gar nicht, sondern die Bank schreibt einfach in die Bücher dass sie 10.000€ verliehen hat.

Beispiel:

Herr Pflaume möchte gerne seine kleine Werkstatt mit einer neuen Säge ausrüsten damit er schneller produzieren kann. Leider hat er nicht so viel Geld um sich die Säge kaufen zu können, also beschließt er einen Kredit bei seiner Bank aufzunehmen. Die Bank willigt ein, und leiht Herr Pflaume 10.000€. Zusätzlich wird vereinbart, dass Herr Pflaume auf die 10.000€ Zinsen bezahlen muss. Er muss also mehr als 10.000€ „zurückzahlen“.

Die Bank hat also 1.000€ von Herr Lauch bekommen, und verleiht nun 10.000€ an Herr Pflaume weiter. Die Bank fordert von Herr Pflaume dass er den Betrag zurückzahlen muss. Komisch oder? Von den 10.000€ gibt es nur 1.000€. Die anderen 9.000€ werden einfach von der Bank herbeigezaubert und dann wollen sie auch noch dass man es zurückzahlt. Obwohl es dieses Geld eigentlich nicht gab.

Unterm Strich komme ich zu dem Schluss dass die Banken mit „Nichts“ Geld verdienen können. Das gibt es sonst nirgends! Fazit ist also: Die Banken haben das Monopol Geld aus dem Nichts zu erschaffen und damit auch noch Geld zu verdienen. In meinen Augen ist das inakzeptabel.

Kein Wunder also, dass Kryptos von Banken immer wieder kritisiert werden. Denn sollte es wirklich soweit kommen und einige Coins setzen sich als Zahlungsmittel durch, dann verlieren die Banken ihr Monopol.

Das oben aufgezeigte Geldsystem unterliegt immer einer gewissen Inflation, denn jeden Tag wird immer mehr Geld von den Banken durch Kreditvergabe erschaffen. Wir alle wissen: Je mehr es von etwas gibt, desto weniger ist es wert. Also wird auch der Euro immer weniger wert, weil es ja immer mehr davon gibt. Die Folge daraus ist, dass immer versucht wird das Geld entweder anzulegen und es so vor der Inflation zu schützen, oder es eben auszugeben. Die große Mehrheit gibt das Geld aus um davon neue Güter zu kaufen. Denn man braucht ja alle 3 Jahre einen neuen Fernseher, alle 2 Jahre ein neues Smartphone usw. Dieses enorme Konsumverhalten (vor allem in der westlichen Welt) ist der einzige Grund warum unsere Wirtschaften noch nicht vollkommen kollabiert sind. Die Menschen werden mit Werbung zugeballert, es werden 0% Finanzierungen auf 48 Monate angeboten und Banken werben mit Krediten die z.B. für den Kauf einer neuen Stereoanlage benutzt werden sollen. (Postbank) Man solle doch einen Kredit aufnehmen um sich einen Traum zu erfüllen. Was für ein Bullshit. Aber Hauptsache der Konsum wird angeheizt und die Wirtschaft wächst.

Man stelle sich einmal vor, was passiert wenn wir eine Währung hätten die deflationär ist. Eine Währung, die immer mehr wert wird, weil es nur eine begrenzte Menge davon gibt würde den Konsumverbrauch drastisch reduzieren da plötzlich jeder nur noch das nötigste kaufen würde. Wer will denn schon sein Geld ausgeben wenn es in einem Jahr mehr wert ist? Dieses Szenario würde jedoch einer wirtschaftlichen Katastrophe gleichkommen. Denn wenn weniger verkauft wird, werden weniger Arbeitsplätze gebraucht…viele Menschen würden also ihre Arbeit verlieren. Aktuell ist das noch unvorstellbar. Ich denke jedoch weiter.

Deflationäre Währung gut für die Umwelt?

Wir werden in den nächsten Jahren weiter sehen wie die Entwicklung von Algorithmen, Robotern, und der künstlichen Intelligenz immer mehr voranschreitet und den Menschen ihre Arbeitsplätze streitig macht. Die Rationalisierung ist ja jetzt schon ein großes Thema…und in Zukunft werden immer mehr Arbeitsplätze von Robotern oder der künstlichen Intelligenz besetzt werden können. Das aktuelle System basierend auf Arbeitsplätzen funktioniert dann nicht mehr.

Daraus schliesse ich:

In Zukunft werden die Auswirkungen, die eine Änderung im Konsumverhalten durch eine deflationäre Währung mit sich bringen würde nicht mehr so dramatisch.

In meinen Augen wäre das der Jackpot. Oder ist noch jemand der Meinung dass das Wachstum das wir jedes Jahr generieren müssen um die Zinsen zu bezahlen durch immer mehr Konsum erzielt werden kann? Aktuell funktioniert das nur mit extrem niedrigen Zinsen. Viele scheinen zu vergessen, dass endloses Wachstum durch immer mehr Konsum überhaupt nicht möglich ist. Unser Planet hat keine endlosen Ressourcen. Wenn wir immer so weiter machen wie bisher, dann ist irgendwann jede Ressource verbraucht. Und dann gibt es überhaupt keinen Konsum mehr.

Eine deflationäre Währung ist also gut für die Umwelt!

Wir brauchen keine Banken!

Ein weiterer Grund warum Banken sich immer wieder kritisch zu Kryptos äußern ist, dass sie schlicht überflüssig werden. In einem Zahlungsnetzwerk das auf einer Blockchain basiert, braucht man keinen Mittelsmann um eine Überweisung zu tätigen. Es geht einfach von Nutzer zu Nutzer. Be your own bank! Sei deine eigene Bank! Ich will in Zukunft unabhängig von einer Bank meine Rechnungen bezahlen und bin auch guter Dinge, dass das eines Tages möglich ist. Noch geht es leider nicht, denn die wenigsten Firmen oder Behörden akzeptieren Kryptos. Jedoch wächst die Akzeptanz jeden Tag. Inzwischen gibt es auch schon Arbeitgeber die anbieten einen Teil des Lohns in Kryptowährungen auszuzahlen.

Vertrauen in Fiatwährungen sinkt

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 ist das Vertrauen in Fiatwährungen und Banken unter Druck. Diese Krise zeigte deutlich auf, dass das Geldsystem außer Kontrolle geraten ist. Die Politik schnürte Hilfspakete wie am Fließband um Banken vor der Pleite zu retten. Hier wird deutlich was für eine Macht die „Big Player“ sich über die Jahre ihrer Geldherrschaft erarbeitet haben. Die Politik hatte schlichtweg keine andere Möglichkeit als hunderte Milliarden an Steuergelder zur Verfügung zu stellen. Die Alternative wäre gewesen alle Pleite gehen zu lassen. Das hätte jedoch zu einem Einbruch der weltweiten Wirtschaft geführt. Millionen von Arbeitern hätten ihre Jobs verloren, und das kann sich kein Politiker leisten wenn er wiedergewählt werden will.

Doch es regt sich was. Immer mehr Menschen Misstrauen unserem Geldsystem und sprechen dies auch offen an. Irgendwie habe ich jedoch den Eindruck dass viele überhaupt nicht verstehen wie Geld, Wirtschaft und Politik miteinander verbunden sind. Es fehlt das Verständnis für Geld. In meinen Augen ist das sogar gewollt. Denn wenn man etwas nicht versteht, kann man auch keine Fragen stellen oder konstruktive Kritik äußern. Warum wird zum Beispiel in der Schule nicht gelehrt wie unser Geldsystem funktioniert? Ich habe ein Wirtschaftsgymnasium besucht…und selbst dort ist dieses Thema nicht ausreichend geschult worden. An zwei Stunden über die „Entstehung von Geld“ kann ich mich erinnern. War das bei euch vielleicht anders?

Ein Hoch auf die Kryptos

Was für ein Glück dass es seit 2008 mit der ersten Blockchain (Bitcoin) eine Alternative zu den Fiatwährungen und damit auch für das Geldsystem gibt. Selbst wenn es Rückschläge geben sollte, die Kryptos sind da und werden auch nicht mehr verschwinden. Davon bin ich überzeugt!

Zum Schluss möchte ich euch noch ein Video ans Herz legen:

https://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0&feature=youtu.be

Hier geht es um unser Geldsystem. Mit dem Beispiel des Goldschmieds Fabian wir anschaulich erklärt wie sich unser System über die Jahrhunderte entwickelt hat. Eines blieb immer gleich: Die Suche nach dem Zins.

Checkt meine Seiten😉

https://steemit.com/@kryptoblogger

https://www.facebook.com/kryptoblogger.org/

https://twitter.com/krypto_blogger

Krypto auf!

Was ist die letzten Tage alles passiert?

Die vergangenen Tage waren mal wieder von neuen Rekorden, brutalen Kurszuwächsen und Einbrüchen, Regulierungen der Staaten, und natürlich von „Blockchain-Katzen“ geprägt.

Fangen wir am Besten mit der furiosesten Krypto dieser Woche an…nämlich IOTA. Puuuhh. Erst einmal tief durchatmen.

Was geht bei IOTA gerade ab?

Der IOTA Token ist zwischen dem 27. November 2017 und dem 06. Dezember 2017 von 0,83$ auf zwischenzeitlich 5,55$ pro Stück angestiegen. Aktuell liegt er bei 4,13$. Es sieht fast so aus, als ob der Hype in den letzten Stunden zum erliegen gekommen ist. Genauso gut könnte auch Schwung geholt werden und dann weiter ab nach oben. Die berühmte Glaskugel wäre hilfreich.

Nun aber dazu was den Hype um IOTA ausgelöst hat:

Am 28. November 2017 aktualisierte die IOTA Foundation ihren Blog und kündigte an einen Marktplatz für Daten zu eröffnen. In diesem Blogeintrag werden die Daten als das neue Öl der Wirtschaft bezeichnet. Ich erinnere mich wie Frau Merkel bereits ähnliche Worte gesagt hat. Der Meinung bin ich übrigens auch. Daten werden der Rohstoff der Zukunft sein. Des Weiteren gab IOTA bekannt, dass unter anderem Microsoft, Bosch, Fujitsu, Deutsche Telekom und weitere Firmen bereits mit an Board sind.

Auf der neuen Plattform die IOTA geschaffen hat, sollen Daten direkt zwischen einem Sensor und dem Empfänger kommunizieren ohne den Umweg über einen Server gehen zu müssen. Wenn man einen Sensor der z.B. die Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst an das Netzwerk anschließt, kann man diese Daten direkt an jemanden verkaufen. Mir käme da spontan eine Wetter-App in den Sinn.

Dass IOTA deshalb aber gleich so eskaliert…damit hatte ich, und sonst wohl auch niemand gerechnet. Es geht nach oben..das ist klar. Ich jedoch habe meine bei 2,87$ verkauft weil ich dort in der Nähe das Ende des Push´s vermutet habe….die oben angesprochene Glaskugel. Jetzt hoffe ich überhaupt wieder einigermaßen günstig in IOTA investieren zu können. Mal sehen wie es weitergeht.

Ethereum im Katzenfieber

Vielleicht haben es einige von euch auf meinen Social-Media Seiten schon mitbekommen. Seit einigen Tagen wird die ETH-Blockchain von einem Katzenspiel Namens „CryptoKitties“ in die Mangel genommen.

In diesem Spiel ist es möglich Katzen zu halten und zu züchten. Zuerst braucht man natürlich eine weibliche und eine männliche Katze die man sich für ETH kaufen kann. Wenn man diese hat, kann man eine Paarung anstoßen. So wird aus den Genen von Mutter, Vater und einigen Zufälligen eine neue Babykatze geboren. Die man dann weiterverkaufen, oder eben weiter züchten kann. Alle Transaktionen die hierbei ausgelöst werden, werden von der ETH-Blockchain verarbeitet. Und genau da zeigt sich das Problem.

Dieses Spiel macht deutlich, dass Ethereum noch lange nicht da ist wo es hin will. Eigentlich soll es eine Plattform mit vielen unterschiedlichen Anwendungen (Dapps) sein, die alle mit Smart Contacts funktionieren. Jedoch bringt bereits eine Dapp (CryptoKitties) die Blockchain schon an Ihre Grenzen. 13% des gesamten Gas Verbrauchs der Blockchain werden für die CryptoKitties benötigt. Man muss sich nur einmal vorstellen, was ein Spiel in dem wirklich was gespielt werden kann für Ansprüche an die Blockchain hätte. Es würde aktuell einfach nicht funktionieren. Deshalb muss weiter an der Skalierung gearbeitet werden. Darüber aber ein andermal.

Monero im Höhenflug

Auch die etwas kleinere Kryptowährung Monero hat in den letzten Tagen ordentlich Gas gegeben. Am 2. Dezember 2017 stand sie noch bei 190$. Jetzt bei 295$! Nicht so schlecht. Glückwunsch an alle die Moneros in ihrem Blockfolio haben.

Ausschlag zu diesem Anstieg dürfte die fortschreitende Etablierung im Mainstream sein. Mehrere Künstler, darunter Mariah Carey und G-Eazy bieten die Bezahlung ihrer Platten zum ersten Mal auch in Monero an. Es gibt sogar 15% Rabatt. Monero ist glaube ich auch deshalb so beliebt weil es eben sehr anonym ist. Im Vergleich zum Bitcoin ist das noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Vergleichbar ist Monero mit Zcasch, die sogar schon von Edward Snowden empfohlen wurde. Bei Bitcoin hingegen bekommen die Behörden mit etwas Aufwand in der Regel immer raus wer der Besitzer ist. Gutes Beispiel hierfür ist die Börse Coinbase. Diese musste erst kürzlich tausende Nutzerdaten an die amerikanischen Behörden übergeben weil diese Steuerhinterziehung vermutete.

Aufregende Zeit liegt vor uns

Ich freue mich riesig auf das was in Zukunft im Bereich Kryptos noch alles auf uns zukommt. Sicher ist, es wird nicht immer so perfekt laufen wie in diesem Jahr. Es wird spannend zu sehen, wie die Staaten auf den Siegeszug reagieren. Einige haben sich ja schon öfters eher skeptisch zu Wort gemeldet. Andere haben bereits Regulierungen angestoßen. China hat schon mit Verboten um sich geworfen. Geholfen hat es bisher nichts. Auch wird das Verhalten der Banken in Zukunft sehr spannend werden. Positives haben wir Stand heute kaum etwas gehört. Wundert mich allerdings nicht. Durch Kryptos verlieren Banken ihr Geldmonopol. Nicht zu vergessen die Futures, die ab Mitte Dezember an einigen Börsen gehandelt werden können. Werden sie den Kurs des Bitcoins stabilisieren? Ist es nur ein Versuch der Banken den Bitcoin zu zerstören? (Habe ich auf Steemit in einem Eintrag gelesen…den Gedanke fand ich Recht interessant) Es wird auf alle Fälle eine aufregende Zeit! Wir sind dabei!

Krypto auf!